Binance Charity Foundation: Pink-Care-Token soll Frauen mit Hygieneartikeln ausstatten

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Quelle: Shutterstock

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Der Wohltätigkeitsorganisation der Krypto-Börse Binance will Mädchen und Frauen in Entwicklungsländern mit Hygieneartikeln ausstatten. Helfen soll dabei ein eigens hierfür herausgegebener Stable Coin, der Pink-Care-Token. Diesen hat das Unternehmen gemeinsam mit 46 Unternehmen entwickelt. Den Anfang für das Spendenprojekt soll nun das ostafrikanische Land Uganda machen.

Sind Hygieneartikel Luxus? In Deutschland ist die Debatte um die Besteuerung von Tampons, Binden & Co. kürzlich erst neu entbrannt. Weltweit jedoch mangelt es Millionen Mädchen und Frauen bereits seit jeher an einem Zugang zu bezahlbarem Toiletten- und Sanitärbedarf. Dies trifft vor allem die weiblichen Bewohner in den ärmsten Ländern der Erde, wo es ohnehin am Nötigsten fehlt.


Eine Initiative, die diesem Problem den Kampf ansagen will, ist die Period-Poverty-Kampagne des chinesischen Börsenriesen Binance. Wie dessen Wohltätigkeitsarm, die Binance Charity Foundation, am Mittwoch, dem 3. Juli, auf seinem Blog verkündet, will das Unternehmen in diesem Zuge nun einen eigenen Stable Coin herausgeben. Hierfür hat sich die Börse mit insgesamt 46 Partnerorganisationen aus der Krypto-Branche zusammengetan, zu denen unter anderem Ripple und Tron gehören.

Das Ergebnis des Gemeinschaftsprojekts, der sogenannten Pink-Care-Token (PCAT), soll künftig bis zu einer Millionen Frauen in Entwicklungsländern mit Tampons und Binden versorgen. Den Anfang soll dabei das ostafrikanische Land Uganda machen. Hier gelten Sanitärprodukte als Luxusware. Frauen greifen in ihrer Periode häufig wiederum auf die Blätter des Kassava-Strauchs zurück, was nicht selten zu Infektionen und Gesundheitsproblemen führt.

Pink-Care-Token soll Jahresbedarf an Hygieneartikeln decken

Anstelle von Fiatwährungen soll der Pink-Care-Token auf der Binance-Chain mit einem Jahresbedarf an Hygieneartikeln gedeckt sein. Beim örtlichen Ableger der Börse können die Frauen den Token dann in den Gegenwert des im Land genutzten Uganda-Schillings tauschen und für den Kauf von Binden nutzen. Dies soll die Verteilung gespendeter Hilfsgüter transparenter machen und diese so aus korrupten Strukturen lösen.

Der Pink-Care-Token ist der erste Stable Coin mit sozialer Wirkung, der auf der Binance-Chain herausgegeben wird. Ein Teil unserer Mission ist es dabei, für den Einsatz von Kryptowährungen zu werben. Ich denke, dass Wohltätigkeitsprojekte eine der besten Gelegenheiten sind, den Wert [von Kryptowährungen] herauszustellen und dabei [gleichzeitig] Menschen in Not zu helfen,

beschreibt Binance-Geschäftsführer Changpeng Zhao die Motivation hinter dem Projekt.

Eine erste Verteilung von Hilfsgütern ist nun für Mitte Juli geplant. Wie die Frauen den Token dann erhalten und wie sichergestellt werden soll, dass sie dessen Gegenwert auch tatsächlich für Sanitärprodukte ausgeben, dies lässt der Blogpost bisweilen offen.

Binance Charity Foundation – Wohltätigkeitsorganisation oder Marketingtool?

Mit seiner Charity Foundation verfolgt Binance in Uganda bereits mehrere wohltätige Projekte. Im Zuge der Binance-for-Children-Initiative etwa stattet die Börse seit diesem Jahr Schulkinder mit Mittagessen, Schreibmaterial sowie Solarstrom aus. Zudem unterstützt die Organisation das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen. Kritische Stimmen werfen dem Unternehmen dabei jedoch Scheinheiligkeit und einen Marketingfokus vor. Sie lasten Binance unter anderem personelle Verstrickungen mit der Billigproduktion von Schuhen in Äthiopien an. Mit dem Ziel der Armutsbekämpfung, wie es sich die Organisation auf die Fahne geschrieben hat, sei dies unvereinbar.

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