Binance: Mutmaßlicher Bitcoin-Börsen-Hacker droht mit neuem Leak

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Binance: Mutmaßlicher Bitcoin-Börsen-Hacker droht mit neuem Leak

Der mutmaßliche Hacker der Bitcoin-Börse Binance droht mit weiteren Veröffentlichungen. Dabei tun sich jedoch viele Fragezeichen auf.

Die weltweit größte Bitcoin-Börse Binance hatte in der Vergangenheit wiederholt mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen. So verlor der Handelsplatz für Kryptowährungen im Mai die stattliche Menge von 7.000 BTC bei einem Angriff durch Hacker. Vergangene Woche wurde dann bekannt, dass ein Angreifer es offenbar geschafft hat, sensible Kundendaten auszuspähen. In regelmäßigen Abständen veröffentlichte er in einer Gruppe des Messenger-Dienstes Telegram Fotos mit Kunden der Bitcoin-Börse. Nun meldet sich der Angreifer wieder zu Wort. Über den Nachrichtendienst Twitter droht er, noch mehr Daten zu veröffentlichen.

So verkündete Bnatov Platon am 14. August, dass es eine neue Telegram-Gruppe gebe, in der wieder Kundendaten veröffentlicht würden. Seit dem 16. August gibt es nun eine neue Welle an Veröffentlichungen:

In weiteren Tweets zeigt der mutmaßliche Hacker Screenshots von Unterhaltungen, die er mit einem Mitarbeiter der Bitcoin-Börse geführt haben will. Die Unterhaltung weist darauf hin, dass das Team von Binance versucht, hinter die Identität des angeblichen Hackers zu kommen. Dennoch kann man aktuell weder beweisen, ob die Screenshots echt sind, noch ob es überhaupt einen Hack gab.

Changpeng Zhao, Geschäftsführer von Binance, bestritt bis zuletzt die Echtheit der geposteten Dokumente. So hieß es von Binance-Seite am 7. August, dass es sich lediglich um Panikmache handle. Die Bitcoin-Börse sei jedoch dabei, den Fall aufzuklären.


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Wie sich zeigt, ist die Beweislage bisher recht dünn. Weder wurden die Informationen von offizieller Seite bestätigt, noch haben sich eventuell verprellte Binance-Kunden zu Wort gemeldet.

Sicherheitsprobleme bei Bitcoin-Börsen

Unabhängig davon, ob es sich bei der aktuellen Meldung um valide Informationen handelt oder nicht, verweisen sie dennoch auf ein Problem, das die Krypto-Szene nach wie vor nicht ablegen kann. Zwar sind Kryptowährungen, die auf der Blockchain-Technologie basieren, sicher. Die technologische Infrastruktur der Handelsplätze – sei es nun Binance, Quadriga, BitMex oder der legendäre Fall Mt.Gox – lässt oft zu wünschen übrig. Hier liegt es an der Community selbst, in die Verantwortung zu gehen.

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