Bezahlung per Kryptowährung erlaubt: Samsung kooperiert mit CopPay

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

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Quelle: CopPay Samsung

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Turn on the future: In mehreren baltischen Staaten kann man demnächst in ausgewählten Ladengeschäften von Samsung seine Rechnung mit verschiedenen Kryptowährungen begleichen. Auch soll die Bezahlung per Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Ripple, Dash, Nem und Steem schon bald in mehreren Online-Shops von Samsung eingeführt werden.

Unter dem Slogan „Turn on the future“ kündigte der Bezahldienstleister CopPay aus Litauen die Zusammenarbeit mit dem Technologie-Giganten Samsung an. In den Samsung Stores in Riga, Tallinn, Vilnius und Kaunas halten die Kryptowährungen Einzug. Wer seinen Fernseher, Smartphone, Tablet-PC oder Laptop von Samsung kaufen will, kann dies künftig per Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Ripple, Dash, Nem und Steem tun.

In der Ankündigung des Unternehmens prognostiziert man grundsätzlich einen Zuwachs an modernen Bezahlmethoden. Digitale Bezahloptionen sollen künftig in Restaurants und im Einzelhandel eine größere Rolle spielen. CopPay hofft seine Kunden mit einem Vergütungs-Programm von sich zu überzeugen. Wer seine Kontakte dazu bringen kann, mit dieser neuen Option zu bezahlen, der bekommt etwas dafür. Für den Kunden als auch den Verbreiter winken jeweils 3.000 COP-Token als Anreiz.

CopPay – ein Tropfen auf den heißen Stein?

Die Bezahlplattform von CopPay ist jedoch vergleichsweise klein. Die Akzeptanzstellen muss man auf der Landkarte des Anbieters förmlich mit der Lupe suchen. Das Unternehmen verfügt momentan über 31 Kooperationspartner in Portugal, Estland, Latvia und Litauen. Natürlich klingt die Meldung mit Samsung hoffnungsvoll und hebt die Stimmung in der Kryptocommunity ein wenig. 31 Ladengeschäfte inklusive der teilnehmenden Cafés und Restaurants wirken aber im Vergleich zur Masse an möglichen Akzeptanzstellen alleine in Osteuropa und Portugal wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

Investor warnt: Im Fall einer SEC-Regulierung würde sich Samsung von Ripple zurückziehen


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Derweil warnt man in der britischen Presse vor der Kryptowährung Ripple (XRP). Anatoly Castella von der Investmentfirma Elpis Investments gab gegenüber dem britischen Sunday Express zu verstehen, dass er Ripple nicht als eine echte Kryptowährung ansieht. Der Ripple wird nicht von den Mitgliedern der Community geschürft, sondern ausschließlich vom Mutterkonzern. Auch gebe es keine dezentrale Blockchain, über die die Transfers abgewickelt werden. Im Fall einer Regulierung durch die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC rechnet der Investor mit einem kurzfristigen Kurssturz. Langfristig gesehen müsse man den XRP als ein digitales Zahlungsmittel oder Vermögen ansehen, was von ausschließlich institutionellen Investoren besessen wird. Derzeit gehört ein Großteil dieses Coins der Firma Ripple Labs. Wenn eine Regulierung durch die SEC drohe, würde auch Samsung einen Rückzieher machen, glauben andere Beobachter. Die Zusammenarbeit zwischen CopPay und Samsung verleiht diesem Coin einen Wert, den er nicht verdient, heißt es in der Analyse.

Auf Nachfrage gab der Geschäftsführer von Ripple bekannt, Saudi-Arabien besitze als Land mit den zweitgrößten Ölreserven dennoch nicht die Kontrolle über diesen fossilen Energieträger. Um bei diesem Vergleich zu bleiben: Nur weil sein Unternehmen einen Großteil der Coins besitze, habe man noch lange nicht die volle Kontrolle darüber.

EDIT: Inzwischen hat ein Unternehmenssprecher von Samsung bestritten, dass eine Kooperation mit CopPay besteht. Hier erfahrt ihr mehr über die Hintergründe.

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