Beweissicherung durch Blockchain – Vereinigtes Königreich als Vorreiter

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Eine Untersuchungskommission des Vereinigten Königreiches erforscht aktuell die Möglichkeiten, Distributed Ledger Technologien für die Beweissicherung zu verwenden. Damit erhofft man sich eine Beschleunigung und Vereinfachung der internen Prozesse. Und erinnert dezent daran, dass es auch Use Cases außerhalb von Kryptowährungen wie Bitcoin gibt.

Während sich der Blick der Blockchain- und vor allem der Bitcoin-Community mal sorgenvoll, mal optimistisch auf den Bitcoin-Kurs und das hin und her der SEC zu den Entscheidungen zu den Bitcoin ETF richtet, verliert man oft die Technologie hinter der Kryptowährung aus den Augen.


Nicht jedoch im Vereinigten Königreich: Hier hat die Regierung eigens eine Abteilung abgerichtet, die sich mit dem Thema „Beweissicherung durch Distributed Ledger Technologien“ befasst. Die Vorteile liegen auf der Hand. Durch die Möglichkeit, Dinge unveränderlich auf einer Distributed Ledger festzuschreiben, werden verwaltungstechnische Vorgänge weitaus vereinfacht.

Kooperation des Justizministeriums mit HMTCS

So arbeiten die HM Courts & Tribunals Services – kurz HMTCS – und das Justizministeriums des Vereinigten Königreiches derzeit zusammen, um Prozesse der Beweissicherung, Identitätsmanagement und Informationshoheit der Bürger zu optimieren. Das so genannte Open Innovation Team kann nun in Zusammenarbeit mit Dr. Sadek Ferdous vom Imperial College erste Fortschritte aufweisen. Momentan sei demnach eine DLT-Lösung zur Nachverfolgung von Buchungen vorangeschritten mit der es möglich ist, „ein chronologisches Verzeichnis von Systemaktivitäten nachzuverfolgen”. Dazu gehört die Nachvollziehbarkeit von digitaler Beweissicherung.

In Zukunft will sich das Team vor allem an Estland orientieren, das bereits große Fortschritte im Bereich Identitäts-Verwaltung mit Blockchain gemacht hat. Ferner will die Regierungsorganisation ihr System mit Künstlicher Intelligenz ergänzen. Außerdem erhoffen sich die Initiatoren Fortschritte in der Kriminalitätsforschung.

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Im Vereinigten Königreich hat man sich bereits in der Vergangenheit ausführlich mit den Möglichkeiten der Blockchain-Technologie und Distributed-Ledger-Technologien beschäftigt. So gibt es bereits Ansätze, die Qualität von Rindfleisch mit Hilfe einer Blockchain-Lösung zu überprüfen. Auch im Bereich der Supply-Chain gab es neuerdings Bestrebungen, die Blockchain-Technologie zur Rate zu ziehen.

BTC-ECHO


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