Bericht der Europäischen Kommission: Digitale Währungen werden selten für organisierte Kriminalität genutzt

Alina Ley

von Alina Ley

Am · Lesezeit: 1 Minute

Alina Ley

Alina Ley ist seit März 2017 als Autorin bei BTC-ECHO tätig. Nach ihrem BWL-Studium (Bachelor) an der Universität Trier konnte sie berufliche Erfahrungen im Controlling und Business Development sammeln. Anschließend absolvierte sie ihr Masterstudium (Business Administration) in Köln. Im Rahmen ihrer Masterthesis („Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen“) erlangte sie umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Krytowährungen und Blockchain-Technologie. Von besonderem Interesse sind die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten sowie der gesellschaftliche Nutzen.

Quelle: https://www.shutterstock.com/image-photo/brussels-belgiumaugust-05-2014-modern-office-210760156

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In dem neu veröffentlichten Bericht der Europäischen Kommission wird suggeriert, dass lediglich ein geringer Zusammenhang zwischen virtuellen Währungen und ihrer Verwendung unter organisierten kriminellen Gruppen besteht.

Dabei beruft sich die Kommission auf Fälle von organisierter Kriminalität in Zusammenhang mit der Technologie. Ihr vollständiger Bericht wurde am 4. Juli 2017 veröffentlicht.


Die Verfasser des Berichts argumentieren, dass technologische Grenzen und vor allem ein Mangel an Fachwissen hinter der geringen Nutzungsrate stecken.

Ein zusammenfassendes Statement lautet:

„Es wurden Untersuchungen durchgeführt mit dem Ergebnis, dass virtuelle Währungen nur selten von kriminellen Organisationen verwendet werden. Obwohl möglicherweise eine solche Absicht (aufgrund der Anonymität) besteht, sind die Nutzungsmöglichkeiten wegen der technologischen Anforderungen gering.“

Der Bericht stellt auch fest, dass einige „möglicherweise Interesse haben an der Nutzung virtueller Währungen zur Finanzierung terroristischer Aktivitäten“, dies jedoch aufgrund von bestimmten Instanzen, der Strafverfolgung, der Informationsbeschaffung (unter anderem über Social Media), verhindert werden kann.


Letztlich argumentieren die Verfasser, dass das Fehlen eines EU-weiten rechtlichen Rahmens Schwachstellen bei der Überwachung von Transaktionen begünstigt.
Daher ist die Erstellung einer Datenbank von Nutzern und damit verbundener Wallet-Adressen notwendig.

BTC-ECHO


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