Belgien: Der Handel von Bitcoin ist nicht umsatzsteuerpflichtig

Mark Preuss

von Mark Preuss

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Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Belgien Flagge

Quelle: © daboost, Fotolia

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FPS Senior Advisor von Chantal Pahaut zu CoinDesk:

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Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

rz FPS) hat in einem Statement bekannt gegeben, dass gewisse inländische Transaktionen von digitalen Währung nicht der Umsatzsteuerpflicht unterliegen.

Das Urteil der FPS wurde in einer e-Mail an die belgische Börse für digitale Währungen Belgacoin gesendet. Die Börse hatte zuvor befürchtet, Umsatzsteuer für den Handel von Bitcoins zahlen zu müssen.

In einem Gespräch mit CoinDesk bestätigte ein Sprecher der FPS, dass der Handel von Bitcoin derzeit von der Umsatzsteuerpflicht befreit ist, da Bitcoin kein legales Zahlungsmittel darstellt. Allerdings hält sich die FPS offen, die Regelung zukünftig wieder zu ändern.

FPS Senior Advisor von Chantal Pahaut zu CoinDesk:

“Das belgische Urteil kann auch noch abgeändert werden. Das liegt jedoch ganz am europäischen Gerichtshof, der derzeit auf der Suche nach einer Lösung auf europäischer Ebene ist.“

Eine finale Lösung wird es wohl erst geben, wenn sich mehrere europäische Länder auf eine einheitliche Regelung geeinigt haben und der europäische Gerichtshof eine klare Definition zur Besteuerung von digitalen Währungen bekannt gibt.

Mit der Veröffentlichung des Statements ließ sich die belgische Regierung das erste Mal im Bezug auf die Besteuerung von digitalen Währungen in die Karten schauen. Belgacoin wies jedoch darauf hin, dass noch nicht ganz klar definiert wurde, ob das Urteil auch auf Händler-Kunde Transaktionen zutrifft.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk

Image Source: Fotolia

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