Bank of China will Skalierungsfrage der Blockchain beantworten

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

Quelle: People's bank of China, Chinese central bank via shutterstock

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Eine der vier größten Banken in China hat ein Patent eingereicht, indem sie eine Möglichkeit vorschlägt, Blockchains besser zu skalieren. In dem Patentantrag, das sie am Freitag einreichte, schlägt die Bank of China eine Methode zur Komprimierung der Blöcke vor.

Während die Regulierung in China für Kryptowährungen momentan recht düster aussieht, wendet sich eine der größten Banken des Landes nun offenbar der Blockchain-Technologie zu. So hat die Bank of China ein Patent eingereicht, indem sie eine Methode vorschlägt, um die Skalierbarkeit von Blockchains zu verbessern. Das Finanzunternehmen aus Peking schlägt in ihrem 9-seitigen Antrag eine Möglichkeit vor, die Blockgröße der einzelnen Blocks in Blockchains zu verkleinern.


So will sie ein System zur Datenkomprimierung einführen, das es vermeidet, dass die Informationen zu vorangegangenen Transaktionen zu groß werden. Dafür soll die Generierung von neuen Daten auf einem separaten System, ähnlich den Sidechains, erfolgen. Wohlgemerkt handelt es sich bei dem recht kurzen Dokument lediglich um einen Patentantrag. Wie ausgefeilt der Vorstoß, die Skalierung von Blockchains zu verbessern, tatsächlich ist, bleibt vorerst abzuwarten.

Blockchain-Entwicklung abseits der Regulierungsfragen

Die Lage um das Krypto-Ökosystem ist in China vor allem für Bitcoin & Co. recht angespannt. Erst letztes Jahr wurden zahlreiche Börsen geschlossen und ICOs verboten, was letztendlich zu Panik an den Märkten geführt hatte. Auch die Abwanderung von nationalen Börsen nach Hongkong, Singapur und Japan war eine Folge des Verbots. Wie wir Anfang des Monats berichteten, sollten diese Verbote noch ausgeweitet werden. So wollen die Behörden in China nun offenbar auch den Zugang zu Kryptobörsen sperren. Im Zuge weitläufiger Zensurmaßnahmen will die Regierung zudem Werbung für Kryptobörsen verbieten.

Betrachtet man den aktuellen Vorstoß der Bank of China im Licht dieser Entwicklungen, kann man sehen, dass China hier versucht, nicht völlig im Abseits der technischen Entwicklungen zu stehen. Hat der Antrag Erfolg, ist das ein kleiner Schritt der staatlich regulierten Bank in Richtung Blockchain-Adaption.

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