Bahamas planen eigene Kryptowährung

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Quelle: Flag of the Commonwealth of the Bahamas via Shutterstock

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Vizepremierminister und Finanzminister K. Peter Turnquest gab am 20. Juni auf der Bahamas Blockchain and Cryptocurrency Conference bekannt, dass die Zentralbank der Bahamas plant, eine eigene Kryptowährung zu emittieren. Doch es soll nicht bei einer staatlichen Digitalwährung bleiben. Auch die Blockchain-Technologie soll in umfangreichem Maße zum Einsatz kommen und die Bahamas zum „digitalen Paradies“ erheben.
Staatliche Kryptowährung als Bankenersatz

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Staatliche Kryptowährung als Bankenersatz

Kryptofans sind sich einig, dass Bitcoin & Co. sowie die Blockchain-Technologie dahinter unser Leben revolutionieren können. Die damit einhergehende Transparenz und Unabhängigkeit von staatlichen Kontrollinstanzen kann viele Prozesse des modernen Alltags erleichtern. Aber auch für jene, die nach wie vor keinen Zugang zu Bankdienstleistungen haben oder diese nicht mehr nutzen können, bieten Kryptowährungen die Möglichkeit, ihre Finanzen unabhängig zu verwalten.

Wie der Jamaica Observer am 22. Juni berichtete, plant die Regierung der Bahamas daher eine eigene Kryptowährung zu emittieren. Dies gab der Vizepremierminister und Finanzminister K. Peter Turnquest am 20. Juni auf der Bahamas Blockchain and Cryptocurrency Conference bekannt. So erklärte er die Kryptopläne der Regierung:

„Eine digitale Währung der Bahamas ist besonders wichtig für die vielen Familieninseln, da sie gesehen haben, wie viele Geschäftsbanken sich verkleinert und sich aus ihren Gemeinden zurückgezogen haben, sodass sie keine Bankdienstleistungen mehr nutzen können. Als Inselstaat, wo der Transport für viele, insbesondere für ältere Menschen, teuer und kostspielig sein kann, müssen wir Finanzdienstleistungen digital und sicher anbieten.“

Mit der Blockchain zum „digitalen Paradies“

Turnquest unterstrich das ambitionierte Vorhaben der Regierung mit seiner Hoffnung, die Insel Grand Bahama zum digitalen Paradies der Region erheben zu können. So soll die Digitalisierung dabei helfen, neue Geschäftsideen zu initiieren und die digitale Struktur der Bahamas auszubauen. Als ersten Schritt will Turnquest eine Online-Schnittstelle mittels einer Blockchain einrichten, damit Startups ihre Geschäftsmodelle auf den Bahamas registrieren können. Auch soll die Blockchain dazu genutzt werden, Zertifikate für Personen auszustellen, die ein Studium an der National Training Agency absolvieren. Doch damit nicht genug. Die Blockchain-Technologie soll außerdem für die Ausstellung von Geschäftslizenzen, Pässen und Versicherungen genutzt werden, sodass man seine eigenen Daten pflegen und nachprüfbar und sicher teilen kann.

Als Turnquest 2017 das Amt des Vizepremierministers antrat, hatte er bereits seine Sympathie zur Blockchain-Technologie kundgetan. So sei sie seiner Meinung nach dazu in der Lage, das Land effizienter zu gestalten und die Korruption im Regierungssystem auszurotten. Wir blicken gespannt auf die digitale Zukunft des Inselstaates und werden über die Entwicklung der Kryptopläne berichten.

BTC-ECHO

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