Autor: Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen bei gulli.com als neue Schwerpunkte Netzpolitik und Urheberrecht dazu. Nachdem er bis Oktober 2012 dessen Redaktion leitete, arbeitet er nun bei verschiedenen Online-Magazinen auf freiberuflicher Basis und natürlich für sein eigenes Projekt, Tarnkappe.info. Außerdem bringt Lars Sobiraj an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei. Vor einiger Zeit erwuchs das Interesse am Thema Kryptowährungen, die glücklicherweise ohne die Kontrolle von Zentralbanken funktionieren. Sehr gerne möchte er seinen Teil dazu beitragen, dass Bitcoin & Co. nicht nur für reine Spekulanten von Interesse sind, sondern auch für die Frau und den Mann von nebenan.

EU beschließt schärfere Regeln für Kryptowährungen

Online-Handelsplätze innerhalb der EU sollen im Rahmen der kürzlich beschlossenen Reform der Richtlinie gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung künftig strenger reguliert werden. Auch die Nutzer solcher Handelsplätze und die Adressen ihrer Wallets müssen in Zukunft zentral gespeichert werden. Doch die Reform geht noch weit darüber hinaus… Vergangenen Donnerstag hat das EU-Parlament die fünfte Reform der Richtlinie…

USA und Kryptowährungen: Steuerzahlung ist eine Seltenheit

Bei der US-amerikanischen Online-Plattform Credit Karma haben von 250.000 Steuerzahlern nur 0,04 % angegeben, dass sie ihre Gewinne aus dem Handel mit Kryptowährungen versteuern würden. Laut aktuellen Schätzungen werden aufgrund von Gewinnen mit Digitalwährungen alleine in den USA Steuern in Höhe von 25 Milliarden US-Dollar fällig. Folglich haben unzählige Nutzer bei der Angabe der Umsätze…

Dicke Beute: Yahoo Japan kauft BitARG

Der Yahoo-Konzern investiert in Japan bis zu 27,9 Millionen US-Dollar in den Online-Handelsplatz BitARG und übernimmt somit einen Geschäftsanteil von 40 %. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Online-Broker Monex den japanischen Handelsplatz Coincheck übernommen hat. Yahoo steigt in die Krypto-Industrie ein. Die japanische Tochtergesellschaft ließ sich den Ankauf zwischen zwei und drei Millionen Yen…

Taobao: Alibaba-Tochter verbietet jegliche Krypto-Werbung

In einer Pressemitteilung kündigt die Betreibergesellschaft von Taobao an, dass ab dem 17. April keine Werbung für ICOs oder Kryptowährungen erlaubt ist. Mit fast 40 Millionen angemeldeten Benutzern ist das Unternehmen die größte Internet-Auktionsplattform im asiatischen Raum. Hintergrund der Entscheidung ist ein gesetzliches Verbot des chinesischen Staats. Während sich Alibaba.com als B2B-Plattform an gewerblich tätige…

Pakistan: ICOs und Kryptowährungen doch erlaubt

Aufatmen in Südasien: Im Gegensatz zu den kürzlich gestreuten Gerüchten hat die Zentralbank von Pakistan den landeseigenen Banken nicht verboten, mit ICOs oder Kryptowährungen zu handeln. Wohl aber warnt man sehr deutlich vor den Risiken, die damit einhergehen. Auch im Nachbarland Indien hat es entgegen vergleichbarer Nachrichten kein solches Verbot gegeben. Die Zentralbank von Pakistan…

Geldsegen? Rockefeller nimmt Krypto-Start-ups ins Visier

Venrock, die Risikokapitalgesellschaft von Rockefeller, verfügt über mehr als drei Milliarden US-Dollar. In Zusammenarbeit mit CoinFund will man diversen erfolgsversprechenden Start-ups aus der Blockchain- und Krypto-Szene finanziell unter die Arme greifen. Zur langen Liste der Klienten gehörten früher auch die Konzerne Cloudflare, Nest Labs, Apple und Intel. Damit folgt die Rockefeller-Firmengruppe dem Beispiel der neuen…

Kryptomining statt Goldrausch in Kanada

Was glänzt mehr – haptisches oder digitales Gold? Die kanadische MX Gold Corp. stellt seit einigen Monaten ihr Geschäftsmodell auf Kryptomining um. Statt wie früher nach Gold zu graben, schürft man in einem Pilotprojekt seit Januar dieses Jahres zwölf zusätzliche Bitcoin. Doch das war offenbar nur der Anfang… Ein kanadisches Unternehmen packt die digitale Goldgräberstimmung. Im…

Sinneswandel bei Milliardär George Soros? Vorbereitungen für Bitcoin-Handel auf Hochtouren

Eine Fondsgesellschaft des Milliardärs George Soros bereitet den Handel mit Kryptowährungen vor. Das Unternehmen verwaltet ein Vermögen im Wert von 26 Milliarden US-Dollar. Soros zeigte sich bisher skeptisch und beschrieb Digitalwährungen als eine instabile Blase. Jetzt scheint er seine Meinung geändert zu haben. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete am 6. April, dass den Tradern des Soros…

Bank of Japan äußert sich zu Kryptowährungen

Die japanische Zentralbank (BoJ) spricht sich für den Nutzen von Kryptowährungen aus. Der soziale Faktor sei nicht zu unterschätzen. Preiswerte Transaktionen sind möglich, welche das Leben der Menschen bequemer gestalten können. Allerdings müsse der Staat regulierend eingreifen, damit die positiven Aspekte dauerhaft überwiegen. Ende März nahm die Bank of Japan (BoJ) auf ihrer Webseite Stellung…

Ethereum: Bitmains ASIC-Antminer für Juli vorbestellbar

Bitmain bietet seit Montag, dem 2. April, seinen ASIC-Antminer E3 zum Verkauf an. Das Gerät hat einen Energieverbrauch von 800 Watt, eine Hashrate von 180MH/s und kostet 800 US-Dollar. Die Krypto-Community begrüßt den neuen Miner nicht gerade wohlwollend. Letztlich spielen die ASIC-Miner zentralisierten Mining-Farmen in die Arme. Ein Teil der Ethereum-Community denkt sogar über eine…

850 Mio. US-Dollar: Bei Telegram klingelt die Kasse

94 Investoren haben in der zweiten Finanzierungsrunde von Telegram 850 Millionen US-Dollar zusammengetragen. Möglicherweise wird es für den Aufbau der eigenen Kryptowährung und die Verbesserung des Messengers noch eine dritte Finanzierungsrunde geben. Ob diese öffentlich sein wird, gab man noch nicht bekannt. Diesen Monat haben 94 Investoren 850 Millionen US-Dollar zusammengetragen, um das Telegram Open…

Japan kann es nicht gut sein lassen: Klage gegen Binance?

Die bekannte Krypto-Börse Binance wurde von der japanischen Regulierungsbehörde FSA angemahnt, da sie ohne Lizenz in Japan tätig seien. Die Krypto-Börse zieht deshalb einen Umzug nach Malta in Erwägung. Als Antwort darauf möchte die FSA nun Binance verklagen.  Seit dem Hack von Coincheck im Januar dieses Jahres sind den Anforderungen der Regulierungsbehörde Financial Services Agency…

Cryptojacking hat weltweit um 8.500 % zugenommen

Im zweiten Halbjahr 2017 nahm das ungefragte und unerwünschte Minen auf fremden Rechnern (auch bekannt als Cryptojacking) signifikant zu. Symantec hat für den fraglichen Zeitraum einen Anstieg von nicht weniger als 8.500 % festgestellt. Im September 2017 ging das Thema Cryptojacking erstmals durch die Medien. Die anonymen Betreiber des P2P-Indexers The Pirate Bay hatten auf…

Petro nur „begrenzt nützlich“: Bitfinex erteilt Absage

Bitfinex erteilt auf dem hauseigenen Blog Venezuelas Kryptowährung Petro eine klare Absage. Die Signalwirkung der Ankündigung ist nicht zu unterschätzen, wenn eine der weltweit größten Online-Handelsplattformen Maduros Coin offiziell ablehnt. Als Begründung für die Absage an Venezuelas Coin nennt die Geschäftsführung die eingeschränkte Nutzbarkeit dieser Kryptowährung. Auch heben sie vor, dass es der Regierung Venezuelas…

Ab in die Schweiz? Bitfinex erwägt Umzug

Nach Angaben der Schweizer Handelszeitung prüft Bitfinex, eine der weltweit größten Kryptobörsen, derzeit den Umzug in die Schweiz. Die Muttergesellschaft iFinex will sich künftig an einem Standort niederlassen, statt wie bisher auf verschiedene Länder verteilt zu sein. Auch soll deswegen schon mehrfach das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) angehört worden sein. Die Handelszeitung berichtete am…

Next-Level-Bankraub: Hacker erbeuten über 1 Mrd. Euro

Europol hat in Spanien kürzlich eine Gang aus russischen und ukrainischen Hacker rund um „Denis K.“ festgenommen, die mit ihrer Schadsoftware circa 1,24 Milliarden Euro erbeutet haben. Das Bargeld wurde von den Cyberkriminellen nach der Erbeutung in Bitcoin umgetauscht und später in spanische Immobilien oder teure Autos investiert. Im spanischen Alicante haben Mitarbeiter von Europol…

Urlaub in Deutschland: DZT akzeptiert Bitcoin

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) gab kürzlich bekannt, von nun an Kryptowährungen wie Bitcoin als Zahlungsmittel anzunehmen. Der eingetragene Verein betreibt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) Lobbyarbeit für Deutschland als Reiseziel. Die Deutsche Zentrale für Tourismus wird zu drei Vierteln vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziert. Das Image Deutschlands…