Autor: Gregor Hallmann

Gregor Hallmann ist seit 20 Jahren Wirtschaftsjournalist. Als Redakteur einer Nachrichtenagentur verfolgte der studierte Politologe um die Jahrtausendwende hautnah den Internet-Boom und das folgende Platzen der Dotcom-Blase. Seitdem schreibt er als freier Journalist kritisch über Wirtschaft, Finanzen und Geldanlage – und hat dabei auch Kryptowährungen und Blockchain im Blick.

Nobelpreisträger Shiller: Bitcoin wird wahrscheinlich „total kollabieren“

US-Ökonom Robert Shiller fühlt sich durch den Bitcoin-Hype an die Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts erinnert. Die Zukunft der Kryptowährung sieht Shiller, der 2013 gemeinsam mit Lars Peter Hansen und Eugene Fama den Wirtschaftsnobelpreis erhielt, eher skeptisch. Shiller sagte dem US-Sender CNBC, der Bitcoin habe überhaupt keinen Wert, solange sich nicht die allgemeine Überzeugung einstelle, dass…

Bundesbank-Vorstand: Kryptowährungen derzeit keine Gefahr für das staatliche Geldmonopol

Joachim Wuermeling ist im Vorstand der Deutschen Bundesbank für IT und Finanzmärkte zuständig. In einer am Montag in Frankfurt gehaltenen Rede äußerte er sich zu den Chancen und Risiken von Kryptowährungen sowie zu regulatorischen Herausforderungen. Sein Fazit: „Noch ist nicht ersichtlich, welches Problem eine Kryptowährung besser löst als staatliches Geld.“ Wuermeling sagte laut einem von…

Telefónica Deutschland und LBBW setzen auf Blockchain-Technologie

Telefónica Deutschland arbeitet mit der LBBW und der DZ Bank an einer gemeinsamen Schuldscheintransaktion mit einem Volumen von 200 Millionen Euro. Mit der Transaktion soll erstmals die Leistungsfähigkeit der Blockchain in Kombination mit einem traditionellen Finanzierungsprozess und einer größeren Anzahl von Investoren demonstriert werden. Telefónica Deutschland, die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und das genossenschaftliche Zentralinstitut DZ Bank haben…

Deutsche Asset Management CIO: „Kryptowährungen sind uns wegen mangelnder Bewertbarkeit zu spekulativ“

Das Bitcoin-Zahlungssystem hält Stefan Kreuzkamp, Chief Investment Officer (CIO) der Deutsche Asset Management, für „brillant“. Ob sich der Bitcoin gegen konkurrierende Währungen durchsetzt, ist für den Chef-Anlagestrategen der Vermögensverwaltungssparte der Deutschen Bank aber ebenso offen wie die Zukunft der digitalen Währungen insgesamt. Die größte Gefahr drohe Kryptowährungen seitens der Zentralbanken, die „um ihr Geldmonopol bangen…

Australische Börse setzt auf Blockchain-Technologie

Die Australische Börse ASX (Australian Securities Exchange) will als einer der ersten Börsenbetreiber weltweit eine Distributed-Ledger-Technologie in der Handelsabwicklung einsetzen. Damit sollen ASX zufolge Transaktionen vereinfacht und Kosten für die Kunden gesenkt werden. Das Projekt könnte Nachahmer ermutigen. Schon im März 2018 will die ASX offenlegen, wie das bisherige Clearingsystem “Clearing House Electronic Subregister System”…

ICO-Projekt Herdius will Kryptowährungen massentauglich machen

Das Berliner Start-up Herdius will mit einem blockchain-übergreifenden Handelsnetzwerk die Eintrittsbarrieren zu Kryptowährungen senken. Gegenüber bestehender Blockchains soll das Herdius-Netzwerk mehr Skalierbarkeit, Schnelligkeit und Sicherheit bieten. Der im ersten Quartal 2018 geplante ICO erfolgt in Abstimmung mit der Finanzaufsicht. Herdius-Gründer und Geschäftsführer Balasz Deme hat große Ziele: Der 20-Jährige will eine Infrastruktur für das komplette…

BaFin äußert sich zu ICO-Regulierung

Die europäische Finanzaufsicht European Securities and Markets Authority (ESMA) erklärte kürzlich in einem Statement Befürchtungen, an ICOs beteiligte Unternehmen könnten sich nicht an EU-Rechtsvorschriften halten. Konkret genannt wurden die EU-Prospektrichtlinie, die Finanzmarktrichtlinie MiFID, die Richtlinie für Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMD) sowie die vierte Geldwäscherichtlinie. „Inhaltlich gelten die Ausführungen der ESMA grundsätzlich auch für den deutschen…

Europäische Finanzaufsicht ESMA nimmt ICO-Anbieter ins Visier

Nachdem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in der vergangenen Woche Verbraucher vor den Risiken beim Erwerb von Coins oder Tokens im Rahmen von ICOs gewarnt hat, legt nun die europäische Wertpapieraufsicht European Securities and Markets Authority (ESMA) nach: In einer Mitteilung vom Montag wurden nicht nur die von der BaFin aufgeführten Risiken für ICO-Investoren wiederholt,…

BaFin warnt Verbraucher vor ICO-Risiken

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt, dass der Erwerb von Coins oder Tokens im Rahmen von ICOs für Anleger erhebliche Risiken birgt. ICOs nennt die Finanzmarktaufsicht in einer am 9. November veröffentlichten Verbraucherwarnung „höchst spekulative Investments“, bei denen sich Anleger darauf einstellen müssten, dass ein Totalverlust ihrer Investition möglich sei. Damit ist der Tonfall der…