Zucker, Australische Regierung fördert Blockchain-Projekt für nachhaltigen Zucker

Australische Regierung fördert Blockchain-Projekt für nachhaltigen Zucker

Wie in dieser Woche verkündet, fördert die australische Regierung ein Blockchain-Projekt für den nachhaltigen Anbau von Zucker. Dieses soll die Lieferketten der Zuckerrohrimporte in das Land absichern und so Herkunft und nachhaltige Produktion garantieren. Australien gehört zu den größten Zuckerproduzenten und ist zweitwichtigster Exporteur des süßen Gutes weltweit. Mit dem Projekt will man der steigenden Nachfrage nach nachhaltigem Zucker besonders aus den Reihen der Getränkeindustrie begegnen.

Produktivität, Nachhaltigkeit und Profitabilität – das sind die Säulen, auf die das Sustainable Sugar Project die australische Zuckerproduktion für die Zukunft stellen will. Helfen soll dabei künftig eine Blockchain-Lösung. So will das Projekt im Rahmen seiner Innovationskampagne Smartcane Best Management Practice (BMP) künftig die Lieferketten der Zuckerproduktion des Südkontinents mithilfe einer Blockchain absichern. Dabei sollen Herkunft und Produktionsweisen auf sichere Füße gestellt werden.

Unterstützt wird das Projekt dabei von der australischen Regierung. So erhält die Initiative, angeführt vom regionalen Agrarverband Queensland Cane Growers Organization (‚Canegrowers‘), nun eine Finanzspritze von rund 1,7 Millionen US-Dollar aus der australischen Staatskasse. Dies berichtet Foodnavigator-Asia in dieser Woche.

„Das Sustainable Sugar Project zielt darauf, […] Transparenz im Markt für nachhaltig produzierten Zucker zu entwickeln. Indem wir uns bei Smartcane BMP beteiligen und die Blockchain nutzen, will Canegrowers nicht nur Herkunftsgarantien sichern, sondern den Marktzugang vergrößern und gegenüber Produzenten und Kunden größere Werthaftigkeit bieten.“

Mit dem Vorhaben wolle man vor allem das Vertrauen der Kunden steigern, beschreibt eine Sprecherin des Verbandes aus Queensland den Einsatz der Blockchain. In dem australischen Bundesstaat werden 95 Prozent des australischen Zuckers produziert.

 „Die [Blockchain-]Technologie schafft Sicherheit für die Nachhaltigkeit unseres Zuckers. Indem sichergestellt ist, dass Bauern nachhaltig produzieren, können diese Spitzenpreise erzielen“,

unterstreicht Landwirtschaftsminister David Littleproud die Motivation hinter der Förderung.

Nachfrage nach nachhaltigem Zucker steigt


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Mit jährlichen Handelseinnahmen von knapp zwei Milliarden US-Dollar und einer Ausfuhrquote von bis zu 85 Prozent ist Australien nicht nur einer der größten Zuckerproduzenten der Welt, sondern hinter Brasilien der zweitwichtigste Exporteur des süßen Gutes.

Weltweit steigt die Nachfrage nach nachhaltig angebautem Zucker derzeit besonders aus den Reihen der Getränkeindustrie. Während etwa Coca-Cola seinen Zuckerbedarf bis 2020 gänzlich aus nachhaltigen Quellen decken will, will das Landwirtschaftsministerium diese Lücke mit der Förderung des Sustainable Sugar Project nun schließen.

„Weil die Nachfrage gegenüber nachhaltig produzierten Lebensmitteln steigt, wird dieses Projekt helfen, Exporte zu steigern und bessere Marktzugänge zu schaffen“,

erklärt Minister Littleproud.

Blockchain auf Vormarsch Down Under

Derweil befindet sich die Blockchain-Technologie in Down Under nicht nur im Buche der Behörden auf dem Vormarsch. Während die Regierung in Canberra bereits seit dem vergangenen Jahr diverse Gesetzeslücken anzupassen sucht und Blockchain-Projekte etwa im Energiesektor fördert, verkündete die australische Commonwealth Bank (CBA) vergangene Woche das Glücken eines bisherigen Meilensteins. So gelang es der Bank auf Grundlage einer Ethereum-Blockchain 17 Tonnen Mandeln aus dem australischen Victoria nach Hamburg zu verschiffen.

Außerdem besiegelte die Regierung eine gemeinsame Partnerschaft mit dem Softwaregiganten IBM. Mithilfe von 740 Millionen US-Dollar aus dem australischen Haushalt soll dieser nun die Möglichkeiten der Blockchain-Nutzung im Bereich der Datensicherheit erforschen.

BTC-ECHO

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