Australian Securities Exchange stellt ihr System auf DLT um

Quelle: National flag of Australia with a large display of daily stock market price and quotations during economic booming period. The fate and mystery of Australian stock market, tunnel/corridor concept. via shutterstock

Australian Securities Exchange stellt ihr System auf DLT um

Die Australian Securities Exchange, die größte Börse Australiens hat angekündigt, das selbstentwickelte Clearing House Electronic Subregister System (CHESS) auf die Distributed-Ledger-Technologie umzustellen.

Für die geplante Umstellung hat sich die Australian Securities Exchange mit dem Start-Up Digital Asset zusammengetan, um ihr neues System zu entwickeln.

CHESS ist ein elektronisches Register zur Absicherung und Dokumentation von Börsengeschäften. Es wurde bereits im Jahr 1990 entwickelt um Informationen zu Aktienanteilen, Wertpapiertransaktionen und Clearings abzuspeichern. Damals ging es vor allem darum, die Dokumentation auf Papier abzulösen und damit mehr Übersichtlichkeit und weniger Aufwand zu schaffen.

Australian Securities Exchange gibt sich positiv

In ihrer Pressemitteilung betonen die Entwickler vor allem, dass die Umstellung des alten Systems auf Blockchain eine höhere Funktionalität garantieren soll. Ferner werden die Vorteile der Technologie gelobt, für mehr Transparenz bei gleichzeitiger Sicherheit zu sorgen.

ASX hat die Distributed Ledger Technology nun beinahe zweieinhalb Jahre lang getestet. Die letzten beiden Jahre davon zusammen mit Digital Asset, um das Potential der Anwendung zu verstehen. Nach Vollendung dieser Arbeit glauben wir, dass es das Upgrade von CHESS mit der Distributed-Ledger-Technologie unseren Kunden ermöglichen wird, neue Services zu entwickeln und ihre Kosten zu senken.

Dominic Stevens, Australian Securities Exchange

Mit ihrer heutigen Mitteilung, bestätigen sie ihre Ankündigungen, die sie früher im Jahr getätigt haben. Die Zeitspanne der Umstellung soll in Abstimmung mit den Interessensvertretern stattfinden. Zusammen mit Stakeholdern will das Unternehmen nun in eine abschließende Testphase gehen. Ende März nächsten Jahres soll das System dann für die Öffentlichkeit verfügbar sein.

Gerade in Bezug auf die für diesen Monat geplanten Futures findet somit weitere Verwicklung des Finanzsystems und der Blockchain-Technologie statt. Gerade in Australien stoßen die Entwickler auf fruchtbaren Boden. So hat die Regierung unter anderem angekündigt, die steuerlichen Hürden für den Handel mit Kryptowährungen zu senken. Darüber hinaus hat man auch darüber nachgedacht, die Regulierung an sich auf Blockchain umzustellen.

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