Malta, Aufgepasst: Malta stellt 14 VFA-Agenten ein
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Aufgepasst: Malta stellt 14 VFA-Agenten ein

Malta stellt insgesamt 14 Virtual-Financial-Asset-Agenten ein. Damit beschäftigt die Insel insgesamt 14 neue Mitarbeiter, die eigens darauf ausgerichtet sind, sich um Blockchain- und Krypto-Belange im Bitcoin-Ökosystem zu kümmern. Sie sollen vor allem eines: die ansässigen Behörden entlasten.

Dass Malta ein beliebter Anlaufpunkt für Unternehmen aus dem Bitcoin-Ökosystem ist, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. So wird die Insel aufgrund ihrer krypto-freundlichen Regulierung bisweilen als Blockchain Island bezeichnet. Um dem Zulauf auf die kleine Insel gerecht zu werden, will die Regierung nun neue Mitarbeiter einstellen. So beschloss sie bereits im letzten Jahr, die sogenannten VFA-Agenten zum Einsatz zu bringen. Damit diese die Belange der Insel entlasten, hat die Regierung nun 14 Lizenzen erteilt.

VFA-Agenten beraten Unternehmen

Wie man einer Mitteilung der Behörde vom 2. April entnehmen kann, sollen die 14 VFA-Agenten Unternehmen dabei helfen, in Malta Fuß zu fassen. Dementsprechend sollen sie neue Bewerber unterstützen, Applikationen korrekt auszufüllen. Darüber hinaus sollen sie dadurch dafür sorgen, dass neue Bewerber die nötigen Zulassungen letztlich auch bekommen.

So heißt es in der zugehörigen Mitteilung der maltesischen Finanzbehörde:

Die VFA-Agenten werden in erster Linie dazu dienen, die Marktintegrität und das öffentliche Interesse zu wahren. Sie müssen die Business-Pläne ihrer Kunden evaluieren und sie […] auswerten.


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Letztlich entlastet sich die maltesische Finanzmarktaufsicht mit der Einstellung und Einberufung der 14 VFA-Agenten also selbst.

Denn die ortsansässigen Behörden haben in Malta bereits alle Hände voll zu tun. Wie wir berichteten, erlebte die Insel einen deutlichen Boom durch die Wirtschaft, die das Bitcoin-Ökosystem und ihre Ableger mit sich brachten. Laut Prognosen der Europäischen Kommission soll Malta im Jahr 2019 gar die am schnellsten wachsende Wirtschaft Europas werden, mit einem prognostizierten Wachstum von 5,2 Prozent. Zum Vergleich: Für Deutschland prognostizierte die Kommission „gerade mal“ 1,1 Prozent.

Beim derzeitigen Run auf Kryptowährungen, die sich nicht zuletzt in einem starken Anstieg des Bitcoin-Kurs spiegeln, stehen die Chancen gut, dass die Prognosen eintreten. Da dürften die 14 VFA-Agenten alle Hände voll zu tun haben.

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