Freier Fall: Bitcoin, Ethereum, Ripple & Co zurück auf dem Boden der Tatsachen?

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Quelle: Skydive formation is flying above the white clouds via Shutterstock

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Mit Bitcoin sind fast alle der Top 100 Kryptowährungen gefallen – und damit das gesamte Marktkapital. Wie ist die Situation einzuschätzen?

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Wie wahrscheinlich bei einem Großteil der Leser waren Coinmarketcap und TradingView heute stark frequentierte Seiten: eigentlich so gut wie alle Währungen sind tief gefallen. Innerhalb von 24 Stunden hat Bitcoin über zehn Prozent verloren, bei Ethereum waren es sogar vierzehn Prozent.

In meiner Analyse vor ein paar Tagen habe ich auf verschiedene Fib-Retracement-Level und den seit Mai verfolgten Trend hingewiesen. Diese Supports wurden durchbrochen und, wie ich gestern Nacht im Slack mitteilte, hat sich zu allem Überfluss ein Head-and-Shoulder-Pattern gebildet – ein Zeichen für ein zumindest temporäres Ende des fulminanten Uptrends der letzten Wochen.

Ja, es sieht nicht mehr nur nach einer kleinen Konsolidierung aus. Und so ist der digitale Blätterwald von FUD bestimmt. Auf Coindesk sind verschiedene Trader zitiert, welche teilweise ganz aus Krypto ausscheiden oder gar Bitcoin shorten wollen. Wirkliche Alternativanlagen werden aber nicht genannt.


Ein bissel kann ich dieses FUD-Gehabe durchaus nachvollziehen, es tut schon weh zu sehen, wie das eigene Krypto-Portfolio fällt – da kommen einem schnell Gedanken Marke “naja, wenn ich jetzt schnell verkaufe…”.

Natürlich können gewiefte Trader durch Wechsel in andere Kryptowährungen oder Anlagen ohne weiteren Schaden oder sogar mit Profit aus der aktuellen Situation gehen, aber viele werden nicht wohlüberlegt traden, sondern panisch das Geld versuchen in Fiat zu retten.

So schwer es einem auch fallen mag: Durchhalten sollte die Devise sein. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass Kryptowährungen jetzt wertlos seien. Da es dies nicht gibt geben wir nicht dem Drang nach, alles zu verkaufen. Denn bei Licht betrachtet: Selbst nach diesem Kurssturz reden wir immer noch von Kursen der Kryptowährungen, die vor wenigen Wochen noch undenkbar waren!

Gerade jene, die mit ihrem Portfolio aktuell im Minus sind sollten es nicht tun; so lange ihr nicht verkauft habt ihr keine Verluste gemacht. Viele nutzen die Gelegenheit auch um preiswert Bitcoin, Ether und andere Altcoins nachzukaufen und halten ihre Positionen! Gemäß der Strategie: HODL!

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

BTC-ECHO


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