Anzeige
Auf Bitcoin Cash basierende Plattform will Patreon Konkurrenz machen

Quelle: Shutterstock: Homepage of Bitcoin Cash cryptocurrency BCH

Auf Bitcoin Cash basierende Plattform will Patreon Konkurrenz machen

Vor einigen Tagen hat ein Team aus Developern angekündigt, dass sie eine auf Bitcoin Cash basierende Version von Patreon aufbauen werden. Das Projekt heißt Bitreon und hat bereits sein Softcap von 10 BCH erreicht.

Was ist Patreon?

atreon bietet Influencern, Künstlern und Content-Creators die Möglichkeit, eine Community aufzubauen. Diese geht über die Follower oder Abonnenten eines sozialen Mediums hinaus. Bisher bietet Patreon dies für Facebook, Twitter und YouTube an. Die sogenannten Patrons unterstützen dabei einen Content-Creator durch regelmäßige Zahlungen. Wobei Höhe und Zahlungsart dabei selbst festgelegt werden können. Patrons haben dadurch das Privileg, engeren Kontakt zum Influencer zu pflegen und direktes Feedback zu geben. Sie können über Themen und Projekte auch mitbestimmen und haben Zugang zu exklusiven Inhalten. Patreon erhielt einen starken Zulauf, als YouTube, Facebook und Twitter damit begannen, Inhalte zu entmonetarisieren, zu zensieren und Accounts zu löschen. Mittlerweile hat auch Patreon schon Inhalte zensiert. Umstrittene Accounts werden von der Seite gelöscht.

Weitere mögliche Vorteile von Bitreon

Ein wichtiger Grund für die Gründung von Bitreon ist die Tatsache, dass Patreon keine Kryptowährungen akzeptiert. Dies hat steuerliche Gründe, die mit der IRS-Behörde (Internal Revenue Service) zusammenhängen. Da das Projekt in Polen und in der Türkei ansässig ist, wo es keine entsprechende Regulierung gibt, ist dies bisher kein Thema für Bitreon. Hier könnte eine mögliche Schwachstelle des Projektes liegen, denn Regulierungen können durchaus noch folgen. Wie das Team in der Reddit-Diskussion offen erklärt, wird es aus “ideologischen Gründen” ausschließlich Bitcoin Cash akzeptieren. Zudem wird versprochen, dass die Gebühren auf Bitreon gleichbleibend niedrig sein werden. Erhöhung der Gebühren und Änderung des Gebührenmodells hatten bei Patreon in der Vergangenheit für viel Ärger gesorgt. Wie profitabel dies sein wird, ist fraglich. Pro investiertem BCH wird den Investoren eine Beteiligung von einem Prozent versprochen. Derzeit hat das Projekt mit 49 BCH etwa die Hälfte des Hardcaps von 100 BCH gesammelt. Dabei soll das Minimum-Viable-Product schon am 1. August starten und der Release der 2.0 Version ist für den 1. Januar 2019 geplant.

BTC-ECHO

Anzeige

Ähnliche Artikel

Bitcoin Cash: Zwischenstand der Grabenkämpfe
Bitcoin Cash: Zwischenstand der Grabenkämpfe
Altcoins

Bei Bitcoin Cash kam es am 15. November zu einer Hard Fork.

„Die babylonische Gefangenschaft“ – Cardanos Michael Parsons tritt zurück
„Die babylonische Gefangenschaft“ – Cardanos Michael Parsons tritt zurück
Altcoins

Die Cardano Foundation hat einen Personalwechsel angekündigt. Demnach wird der Vorsitzende des Stiftungsrates Michael Parsons nicht länger Teil des Teams sein. 

Der Bitcoin-Cash-Bürgerkrieg: ABC vs. SV
Der Bitcoin-Cash-Bürgerkrieg: ABC vs. SV
Altcoins

Bitcoin Cash steht kurz vor seiner nächsten Hard Fork, doch in den eigenen Reihen herrscht Uneinigkeit.

Newsletter

Die besten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Das ICO-Trilemma
Das ICO-Trilemma
ICO

Eine von der kanadischen Regierung finanzierte Studie hat die Probleme ausgemacht, mit denen sich ICOs konfrontiert sehen.

Geopolitik revisited: Russische Experten unterstützen Irans Krypto-Wirtschaft
Geopolitik revisited: Russische Experten unterstützen Irans Krypto-Wirtschaft
Regierungen

Die Russische Vereinigung für Kryptowährungen und Blockchain (RACIB) will den Iran künftig dabei unterstützen, ein Bezahlsystem für Digitalwährungen einzurichten.

SEC-Bericht: Auch Paragon und Airfox von Strafzahlungen gegen ICOs betroffen
SEC-Bericht: Auch Paragon und Airfox von Strafzahlungen gegen ICOs betroffen
Regulierung

Wie am Freitag, dem 16. November bekannt wurde, haben sich zwei weitere ICOs nicht an die Vorgaben der US-amerikanischen Börsenaufsicht Security and Exchange Commission (SEC) gehalten und eine formale Registrierung versäumt.

Ist Bitcoin tot? Das sagt die Szene
Ist Bitcoin tot? Das sagt die Szene
Szene

Man muss es so deutlich sagen: Der heutige Dienstag war brutal.

Angesagt

KPMG-Bericht sieht in Bitcoin & Co. enormes Potenzial
Invest

„Krypto-Assets haben Potenzial“. So leiten die Autoren ihren neuen Bericht über die Institutionalisierung von Krypto-Wertanlagen ein.

Podcast: Bitcoin doch kein Finanzinstrument? Kammergericht Berlin versus BaFin
Regulierung

Das Oberlandesgericht Berlin entschied Ende September 2018 zugunsten des Betreibers von bitcoin-24.com.

Bitcoin-Kurs crasht unter 5.000 US-Dollar
Märkte

Das Kursmassaker an den Kryptomärkten geht weiter. Nachdem am 19.

NKF Summit Berlin: Die Brücke zwischen Corporates und Start-ups
Szene

Auf dem NKF Summit treffen etablierte Corporates auf junge Start-ups.