Auch in Shanghai wird der Krypto-Markt geschlossen

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

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Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Quelle: Shanghai Skyline via Shutterstock

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Die Schließungswelle von Krypto-Börsen in China setzt sich auch in Shanghai fort, wo es nun ebenfalls zu einem Erliegen der Handelsplattformen kommt.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2019 02:07 Uhr von Andre Winterberg

Laut heimischen Medienberichten gaben 17 Krypto-Handelsplattformen offiziell bekannt, ihren Handel in Shanghai einzustellen: BTCChina, Binance, SZZC, Lhang, ETCWin, Bitekuang, 51SZZC, Hanbiwang, Bitbill, 19800Net, FreeWillex, ICOAGE, 91ICO, ICOrace, ICOfox, ICORaise und ICO17. Die Teilnahme an ICO-Finanzierungen bzw. sämtliche ICO-Aktivitäten wurden bereits eingestellt.

Schließlich hatte die chinesische Zentralbank am 4. September ICOs fürs illegal erklärt und den sofortigen Stopp aller ICOs in China bewirkt. Kurze Zeit später wurden auch die Krypto-Börsen aufgefordert, ihr Geschäft einzustellen – Frist 30. September. Gegenwärtig beaufsichtigen die Behörden in Shanghai die Rückabwicklung der Einlagen, sprich die Rückzahlung der investierten Gelder an die Kunden.

Inzwischen sollen 90 % aller ICO-Projekte rückabgewickelt worden sein. Um einen reibungslosen Ablauf und die volle behördliche Kontrolle zu gewährleisten, wurden die Betreiber der Plattformen aufgefordert, in Shanghai zu bleiben, bis die Rückabwicklung abgeschlossen sei.


Allerdings gestaltet sich die Rückführung der Gelder als teilweise ziemlich schwierig, da sich manche Investoren weigern, ihre Token einzutauschen. Dies gilt primär für ausländische Investoren, die an ihren Token-Besitzansprüchen festhalten wollen. Zudem sind einige ICOs in der Zwischenzeit stark angestiegen, sodass ein Rücktausch zum Einstiegspreis für viele sehr schmerzhaft ist. Auch wenn es für viele Investoren bedeutet, auf hohe Kursgewinne zu verzichten, argumentieren die Behörden in Shanghai, dass die Rückabwicklung vor allem zum Schutze der Verbraucher gemacht wird.

BTC-ECHO


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