Asia Pacific Week in Berlin

Alex Roos

von Alex Roos

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alex Roos

Alex Roos absolvierte einen B.Sc. in "Management, Philosophy & Economics" an der Frankfurt School of Finance & Management und schrieb seine Bachelorarbeit über die "Anwendungsfelder und Adaption der Blockchain Technologie". Ihn begeistern vor allem "pure" Kryptowährungen wie Bitcoin und Monero.

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Vom 23. bis zum 29. April findet die Asia Pacific Week in Berlin statt. Neben Internet of Things und Robotern, ist auch Blockchain ein Thema. BTC-ECHO Chief Analyst Dr. Philipp Giese trat unter anderem als Speaker auf. 

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Berlin ist eine der Metropolen in Deutschland, wenn es um Unternehmertum geht. Oft auch als „Gründerhauptstadt“ bezeichnet, genießt Berlin international einen guten Ruf. Es tummeln sich hier viele kreative und kluge Köpfe. Darüberhinaus existieren viele Start-ups, die maßgeblich die Welt verändern. Dementsprechend erscheint die deutsche Hauptstadt wie eine grüne und nachhaltige Insel im Rest von Deutschland.

Für mehr internationale Innovation

Die Asia Pacific Week (APW) hat sich zur Aufgabe gemacht, internationale Partnerschaften zu fördern. Dafür bietet die APW eine Plattform für Investoren und Unternehmen. Zusammen erkunden beide Seiten die Digitalisierung und können von der Expertise der jeweils anderen profitieren. Ein Thema, das im Jahr 2018 nicht fehlen darf, ist die digitale Revolution der Blockchains. Dafür wurde ein Nachmittag reserviert, damit die Teilnehmer einen Eindruck über die Technologie bekommen konnten. Einer der Speaker war unser BTC-ECHO Chief Analyst Dr. Philipp Giese mit einem Vortrag zu Blockchains und dem Public Sector.

Mein Eindruck vom Event

Ich bin mit einer skeptischen Haltung auf der Veranstaltung erschienen. Der Grund: Blockchain-Happenings gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, und die Qualität muss meist der Quantität weichen. Deshalb war ich auch nicht überrascht, als der erste Vortrag bis zum Rand mit Schlagwörtern gefüllt war: Internet of Things (IoT) UND Artificial Intelligence (AI) PLUS Distributed Ledger Technologies (DLT) UND Klimawandel – das schreit ja gerade nach einer guten Idee, oder? Nicht unbedingt, denn die angepriesene DLTs haben oft nichts mit der Innovation von Bitcoin zu tun. Da handelt es sich um mehr oder minder zentralisierte Systeme.


Umso interessanter war die Panel-Diskussion um „Government vs. Governance“. Greg McCullen, der neben Philipp Giese an der Debatte beteiligt war, erzählte von seinen Forschungen in diesem Bereich. So berichtete er, dass selbst im Ethereum-Projekt eine intransparente Kommunikationsetikette existiere – beispielsweise muss ein Ethereum Improvement Proposal (EIP) eingereicht werden. Desweiteren deutete er an, dass die Beteiligung bei Abstimmungen und Diskussionen verschwindend gering sei. Die jüngste Abstimmung über EIP 999 schaffte nicht mal eine Wahlbeteiligung von 5 Prozent.

Das Thema „Blockchain“ bleibt ein Novum. Die Veranstaltung zeigte, dass wir meistens von Proof of Concepts reden. Das Potential wird sich wahrscheinlich bald in funktionierenden Produkten manifestieren.

BTC-ECHO


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