Arizona: Antrag auf Steuerzahlung mit Kryptowährungen

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Quelle: Aerial view of Phoenix Arizona skyline at sunset via shutterstock

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Im US-Bundesstaat Arizona wurde ein Gesetzesentwurf zur Akzeptanz von Kryptowährungen im Steuersystem eingereicht. Nach dem Gesetzesentwurf soll es Bürgern Arizonas künftig erlaubt sein, ihre Steuern mit Bitcoin, Litecoin und anderen Kryptowährungen zu bezahlen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Phillip Horch

Wie man einem Gesetzesentwurf entnehmen kann, gibt es in Arizona Bestrebungen, künftig die Bezahlung von Steuern in Kryptowährungen möglich zu machen. Wenn der Entwurf Erfolg hat, wäre der Staat im Südwesten der USA der erste im Land, der ein solches Vorgehen erlaubt.

Jeff Wenniger, einer der Initiatoren des Gesetzesentwurfes, äußerte sich optimistisch: „Das ist einer von vielen Entwürfen, mit denen wir Signale an jeden in den Vereinigten Staaten und der Welt senden, dass Arizona ein Ort für die Blockchain-Technologie und Kryptowährungen wird.“ Hier ein Auszug aus dem Antrag:

„Steuerzahler sollen ihre Steuern mit einem Zahlungsvermittler wie zum Beispiel Bitcoin, Litecoin oder andere Kryptowährungen begleichen können. Die zuständige Abteilung muss die Kryptowährungen dann zum aktuellen Kurs in US-Dollar umwandeln. Der Betrag soll dann auf dem Steuerkonto der jeweiligen Bürger gutsgeschrieben werden.“

Einer der zuständigen Senatoren, Steve Farley, äußerte jedoch Bedenken bezüglich des Entwurfs:

„Wenn wir ein Gesetz hätten, das es Menschen erlauben würde, ihre Steuern direkt mit Bitcoin zu bezahlen, wäre das eine Belastung für alle anderen Steuerzahler. Das würde nämlich bedeuten, dass alle Kryptowährungen direkt an den Staat gehen. Der Staat hätte dann letztlich auch die Verantwortung, Bitcoin wieder in US-Dollar zu tauschen.”

Entwurf scheint noch nicht ausgereift


Der Senat hat dem Entwurf bereits zugestimmt. Der Antrag ist nun unterwegs zum Repräsentantenhaus.

Wenn der Entwurf Erfolg hat, ist das ein positives Signal für die Adaption von Kryptowährungen. Wie es jedoch scheint, ist er noch nicht ganz ausgereift. Gerade die Bedenken von Steve Farley sind nicht unbegründet. Aufgrund der Kursschwankungen können sich exakte Zahlungen momentan als schwierig gestalten. Dieses Problem verbindet sich mit den Skalierungsproblemen von Bitcoin – bis die Steuer-Transaktion tatsächlich beim Staat ankommen würde, könnte er, zumindest was die Umrechnung in US-Dollar betrifft, wieder an Wert verloren haben.

BTC-ECHO


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