AriseCoin: Bitcoin-Scam-Betreiber zahlen Strafe in Millionenhöhe

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Als die letzte Boom-Phase von Bitcoin gerade abebbte, begann die SEC verstärkt damit, in der ICO-Szene um sich zu greifen. So fror sie im Januar diesen Jahres vorerst den Geschäftsbetrieb des AriseCoin ein. Am 12.12. gab die Behörde nun die Höhe der Strafe und weitere strafrechtliche Konsequenzen bekannt.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Christopher Klee

Zu Beginn des Jahres 2018, als die Luft aus der Bitcoin-Blase abermals entwich, waren Scam-Meldungen an beinahe an der Tagesordnung. So auch der ICO mit dem vielversprechenden Namen AriseCoin: Das Unternehmen gab vor, die „erste dezentrale Bank der Welt“ zu sein. Mit einem attraktiven White Paper und Social-Media-Kampagne sammelten die Betreiber insgesamt 600 Millionen US-Dollar ein. Das Problem: Es gab weder eine Genehmigung, noch eine dezentrale Bank. Kurzum: Ein weiterer Scam, der auf der Bitcoin-Welle ritt.

Bitcoin- und Litecoin-Vermögen umgehend eingefroren

So kam es auch, dass die SEC das Vermögen der beiden Betreiber umgehend einfror. Darunter bafanden sich auch Bitcoin- und Litecoin-Einlagen. Nun, knappe 11 Monate später, veröffentlichte die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde am 12. Dezember das Urteil. In einer Pressemitteilung teilte sie mit, dass die beiden Betreiber des ICOs vor dem Bundesgericht zur Zahlung von fast 2,7 Millionen US-Dollar verurteilt worden sind. Ferner dürfen sie nicht mehr „als leitende Angestellte oder Direktoren von Aktiengesellschaften fungieren oder an zukünftigen Angeboten digitaler Wertpapiere“ teilnehmen.

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Dementsprechend empört gab sich der Vorsitzende des Fort Worth Regional Office der SEC:

„Rice und Ford haben die Investoren von AriseBank belogen, indem sie das Unternehmen als eine der ersten dezentralen Banken mit einer eigenen Kryptowährung für Kundenprodukte und -dienstleistungen beworben haben. Die […] die digitale Wertpapierbörse werden Rice und Ford daran hindern, einen weiteren Kryptoasset-basierten Betrug zu begehen.“

Ohne die Vorwürfe einzuräumen oder zu bestreiten, akzeptierten die beiden Betreiber Jared Rice und Stanley Ford, 2,5 Millionen US-Dollar Strafe zu zahlen. Insgesamt waren die Betreiber also recht entgegenkommend. So heißt es in der Pressemitteilung weiter:

„Sie [die Betreiber und die SEC] einigten sich auch auf ein lebenslanges Verbot, als leitende Angestellte und Direktoren von Aktiengesellschaften zu fungieren und an digitalen Wertpapierangeboten teilzunehmen, sowie auf ein dauerhaftes Verbot, gegen die Betrugsbekämpfungs- und Registrierungsvorschriften der Wertpapiergesetze des Bundes zu verstoßen.“

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