Anzahl Krypto-Hedgefonds stark zunehmend

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Anzahl Krypto-Hedgefonds stark zunehmend

Das britische Marktforschungsinstitut Autonomous NEXT Research verzeichnete ein neues Allzeithoch, was die Anzahl der bestehenden Hedgefonds betrifft, mit denen auf den Kurs von Kryptowährungen gewettet werden kann. Allein seit Oktober 2017 habe sich die Anzahl an Krypto-Hedgefonds weltweit fast verdoppelt.

Trotz oder gerade wegen der extremen Kursschwankungen der Kryptowährungen hat die Anzahl der Krypto-Hedgefonds stark zugenommen. Dabei wurden Probleme dabei festgestellt, im gleichen Maße auch die Renditen der einzelnen Papiere zu steigern. Weltweit zählt man 226 solcher Hedgefonds. Im Oktober 2017 waren es 110, Anfang des Vorjahres lediglich 37. Das verwaltete Vermögen betrug letztes Jahr zwischen 3,5 und 5 Milliarden US-Dollar.

Kursschwankungen gestalteten Handel schwierig

Autonomous-NEXT-Sprecher Lex Sokolin sagte, dass sich der Handel in den letzten Wochen aufgrund der Kursschwankungen schwierig gestaltet habe. Sokolin glaubt dennoch an eine große Zukunft dieser Anlageform. Bevor sich diese Entwicklung ins Gegenteil verkehrt, müsste die Marktkapitalisierung der Coins nach seiner Ansicht um 80 % abnehmen oder es müsste eine strikte Gesetzgebung zur Regulierung der Kryptowährungen verabschiedet werden. Anderenfalls würden sich derartige Hedgefonds weiterhin positiv entwickeln.

Die Hedgefonds mit dem Fokus auf Kryptowährungen haben laut den Analysten von Eurekahedge im Januar 2018 durchschnittlich 4,6 % an Wert verloren. Laut Reuters gab es aber auch positive Ausnahmen. Die restlichen Papiere haben im gleichen Zeitraum eine Rendite von durchschnittlich 8,25 % erzielt. Die Anlagestrategie der Investoren war dabei sehr unterschiedlich. Manche Anleger investierten ausschließlich in Bitcoin. Manche Personen kauften sich gleich einen ganzen Korb unterschiedlicher Kryptowährungen ein. Und wieder andere versuchten die teils erheblichen Kursdifferenzen zwischen den verschiedenen Online-Handelsplattformen auszunutzen. Laut der Investmentberaterin Diana Gibson von Cambridge Associates wurden letztes Jahr die meisten Gewinne von den Personen erzielt, die auf eine langfristige Anlagestrategie gesetzt hatten.

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