Antrag für Bitcoin ETF „light“ eingereicht

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Antrag für Bitcoin ETF „light“ eingereicht

Während das Warten auf den ersten börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETF) andauert, versucht das kalifornische Investmentunternehmen Reality Shares, der US-Börsenaufsicht eine Art Bitcoin ETF „light“ schmackhaft zu machen. 

Die US-Investmentfirma Reality Shares schlägt einen Fonds vor, der traditionellen Investoren Zugang zur Bitcoin-Kursachterbahn verschaffen soll. Dazu schlägt Reality einen Fonds vor, der zu 15 Prozent die Kursentwicklung der CBOE Bitcoin Futures abbildet. Gleichzeitig soll der aktiv gemanagte Fonds klassische Fiatwährungen wie Euro, Britisches Pfund Sterling, US-Dollar, Yen und Schweizer Franken abbilden – und zwar in Form „qualitativ hochwertiger, kurzfristig (nicht länger als 18 Monate) zum Handel an US-Börsen zugelassener“ Staatsanleihen. Außerdem enthält das Portfolio Mutual Funds, genauer: Geldmarktfonds. Der Fonds trägt den sperrigen Namen The Reality Shares Blockforce Global Currency Strategy ETF.

Während sich die Gewichtung der drei Investitionsschwerpunkte (Bitcoin Futures, Fiat, Geldmarktfonds) ändern kann, ist der Anteil an Bitcoin Futures mit maximal 15 Prozent gedeckelt. Auf diese Weise erhofft sich Reality Shares, die US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC milde stimmen zu können.

Die SEC will keinen vollständigen Krypto-ETF genehmigen, aber das begrenzt die Exposition auf 15 Prozent,

sagte Eric Ervin, Chief Executive Officer von Reality Shares, gegenüber TheBlock.

Blockchain ETF bereits auf dem Markt

Ervin weiß, wovon er spricht. Schließlich hatte er im Rahmen der Genehmigung des passiv gemanagten Blockchain ETF BLCN bereits eine Kostprobe der regulatorischen Krypto-Skepsis erhalten. Die SEC riet ihm seinerzeit dazu, „Blockchain“ aus dem Namen des Finanzprodukts zu entfernen.

Lies auch:  Neues aus dem Hause BAKKT: Kauf von Vermögenswerten erfolgreich

Nichtsdestotrotz erhielt der BLCN den Segen der SEC. Warum auch nicht – schließlich bildet der BLCN ausschließlich die Entwicklung von Unternehmen aus der Blockchain-Branche ab, Kryptowährungen spielen keine Rolle.

Auch der jüngste Vorschlag aus dem Hause Reality Shares sieht explizit keine Direktinvestitionen in Bitcoin vor. Trotzdem könnte der ETF traditionellen Investoren den Zugang zum Krypto-Markt schmackhafter machen – den Segen der SEC vorausgesetzt. Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs wären mittelbar. Direktere und selbstverständlich bullishe Signale erhoffen sich Teile der Krypto-Gemeinde indes von der Zulassung der Bitcoin Futures von Bakkt. Denn hierbei handelt es sich um physisch hinterlegte Bitcoin Futures.

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