Altcoin-Marktanalyse KW49 – Bitcoin Cash und EOS bluten weiter, Rest vergleichsweise stabil

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Altcoin-Marktanalyse KW49 – Bitcoin Cash und EOS bluten weiter, Rest vergleichsweise stabil

Die gesamte Marktkapitalisierung bewegte sich weiterhin um die 130 Milliarden US-Dollar. Während sich der Großteil der Kryptowährungen in den Top 10 relativ stabil hielt, sind die Kurse von Bitcoin Cash und EOS um über zehn Prozent gefallen. Außerdem gibt es mit Bitcoin SV nun eine weitere Hard Fork von Bitcoin in den Top 10. 

Dargestellt ist die Kursentwicklung der zehn Kryptowährungen mit der höchsten Marktkapitalisierung, welche in Milliarden US-Dollar angegeben ist. 

Ist das der Boden? Man wird es sehen. An ein Ende des Bärenmarkts glaube ich, wie man weiß, erst nach einem Anstieg über den gleitenden Mittelwert der letzten 20 Wochen. Und für den Bitcoin-Kurs braucht es dazu noch einen Anstieg auf ungefähr 6.300 US-Dollar.

Dennoch: Immerhin kehrt etwas Ruhe in die Top 10 ein – sieht man von den in die Tiefe stürzenden Bitcoin-Cash– und EOS-Kursen ab. Außerdem haben wir mit Bitcoin SV eine weitere Hard Fork Bitcoins in den oberen Plätzen. Da die Historie von Bitcoin SV noch recht jung ist, werden wir zu diesem Asset noch keine Prognose abgeben.

Die Marktkapitalisierung ist mehr oder weniger konstant bei 129 Milliarden US-Dollar geblieben.

Etwas wohlwollend fallen die Kursprognosen aus: Wagemutige können bei Kryptowährungen mit einer eher bullishen Kurseinschätzung Long Positions wagen, bei denen der Support als Stop Loss und die Resistance als erstes Target gelten kann. Bei jenen mit neutraler Einschätzung sollte man vor Eröffnung einer Long oder Short Position erst auf ein Steigen über die Resistance oder ein Fallen unter den Support warten.

Beste Kursentwicklung: Cardano (ADA)

Der Seitwärtsbewegung, der sich alle Kryptowährungen bis auf Bitcoin Cash und EOS angeschlossen haben, versucht der Cardano-Kurs etwas zu trotzen und stieg immerhin um sieben Prozent. Wie man an obigem Chart sieht, täuscht das nicht darüber hinweg, dass Cardano nach dem seit Mitte November anhaltenden Kurssturz sich aktuell lediglich seitwärts bewegt.

Der negative, aktuell jedoch steigende MACD sowie der aus dem Überverkauf steigende RSI führen zu einem eher bullishen Eindruck, was auch vom aktuellen Aroon-Indikator bestätigt wird. Vorsichtig könnte man also über eine Long Position nachdenken. Zur Definition der Support- und Resistance-Level und damit des Stop Losses und der Targets wird ein Fibonacci-Retracement angesetzt, bei dem der bisherige Minimalstand als das 23,6-%-Fibonacci-Retracement-Level hinsichtlich der Entwicklung seit Mitte November betrachtet wird. Auf der Basis könnte man für eine Long Position als Targets die Resistances bei 0,05 US-Dollar und 0,07 US-Dollar nutzen. Als Stop Loss bietet sich der Support bei 0,03 US-Dollar an. Sollte der Kurs unter diesen fallen, kann man es mit einer Short Position probieren, bei der das Target bei 0,02 US-Dollar und der Stop Loss bei 0,04 US-Dollar liegt.

Schlechteste Kursentwicklung: EOS

Das tut weh: Nach dem Blutbad der letzten Wochen konnte sich EOS immer noch nicht fangen und verlor ganze 15 Prozent in dieser Woche. Damit hat der Kurs ein neues Jahrestief erreicht und steht bei Kurshöhen, die der EOS-Kurs das letzte Mal Ende November 2017 erreicht hatte.

Der Aroon-Indikator führt zu einer eher bearishen Einschätzung, ein Bild, welches durch den konstant niedrigen RSI und den noch fallenden, negativen MACD bestätigt wird. Es bietet sich also eine Short Position an. Wagemutige können diese sofort eröffnen und mit knapp gesetztem Stop Loss, beispielsweise bei der Resistance, die bei 3,87 US-Dollar liegt, die Supports bei 1,99 US-Dollar und 1,13 US-Dollar als Targets anpeilen. Eine wirkliche Long Position bietet sich erst bei Erreichen der Resistance bei 4,74 US-Dollar an. Der Stop Loss würde bei 3,87 US-Dollar liegen und das erste Target bei 6,53 US-Dollar.

Stabilität der Top 10

Stellar konnte sich gegenüber EOS und Bitcoin Cash behaupten, nun trennen lediglich zwei Prozent die Marktkapitalisierungen von Bitcoin Cash und Stellar. Ähnlich knapp sieht die Situation zwischen Litecoin und Tether aus. Sollte die Marktkapitalisierung von Litecoin um vier Prozent fallen, würde Tether den siebten Platz der Top 10 erobern. Schließlich tobt auf den letzten Plätzen der Top 10 ein Kampf. Während zwischen Cardano und Monero immerhin neun Prozent liegen, stehen Tron und Monero fast gleichauf. Nur ein Prozent trennt deren Marktkapitalisierungen voneinander.

Gewinner und Verlierer der Woche

Durchschnittlich sind alle Kryptowährungen um sechs Prozent gestiegen und haben damit besser als Bitcoin performt. Für die Top 100 ist das Ergebnis ähnlich: Die sind durchschnittlich um vier Prozent gestiegen. Centrality, Bitcoin Private und Waves konnten dabei Kursanstiege von über 40 Prozent vorweisen. Im Fall von Centrality handelt es sich um einen Pump auf dubiosen Börsen wie Cryptopia oder HitBTC. Immerhin kann Bitcoin Private wenigstens ein Listing auf Changelly vorweisen. Für Waves wird sicherlich ihre neue Smartphone-App eine Rolle spielen. Verlierer der Woche sind Tezos und Sirin Labs Token. Beide mussten Kursverluste über 20 Prozent verkraften.

48 Prozent der Top-100-Kryptowährungen haben schlechter als Bitcoin performt. Der Marktanteil von Bitcoin blieb entsprechend bei 54 Prozent.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

BTC-ECHO Tabellendaten auf Basis von coinmarketcap.com

Chartbilder auf Basis der Daten von binance.com und bitfinex.com.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,88 Euro.

BTC-ECHO

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