Bitcoin, Altcoin-Marktanalyse KW06 – Eine rote Woche

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Altcoin-Marktanalyse KW06 – Eine rote Woche

Innerhalb der letzten Woche ist das gesamte Marktkapital auf 279 Milliarden Euro gefallen. Es konnte zwar wieder auf aktuell 303 Milliarden Euro steigen, jedoch hält die Konsolidierungsphase weiter an und es sind aktuell wenige technische Signale für eine Besserung zu sehen. 

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Dargestellt ist die Kursentwicklung der zehn Kryptowährungen mit dem höchsten Marktkapital, welches in Milliarden Euro angegeben ist. Für Kryptowährungen, die aktuell nicht direkt in Euro tauschbar sind, wurde das jeweilige Handelspaar mit Bitcoin als Basis genommen und in Euro umgerechnet.

Januartief, chinesisches Neues Jahr, 60-Tage-Zyklus – die Erklärungsansätze, welche die seit Anfang des Jahres anhaltende bearishe Stimmung rein temporär erklären wollen, sind mannigfaltig. Doch auch wenn der fundamentale Wert der Kryptowährungen mit den umsichgreifenden regulatorischen Bemühungen, dem Stopp seitens der Kreditkartenunternehmen und Bedenken hinsichtlich Tether nicht angegriffen werden, handelt es sich bei diesen Nachrichten um Feuer für alle Arten von Sorgen. Wenn zusätzlich noch bedacht wird, dass Bitcoin seit Erreichen des Allzeithochs 66 % seines Wertes einbüßen musste, kann man verstehen, dass der Markt unruhig ist.

Dennoch ist zu betonen: Keine der Neuigkeiten hat den fundamentalen Wert der Kryptowährungen in Frage gestellt. Mit Entwicklungen wie dem Lightning Network wird auch das Skalierungsproblem Bitcoins proaktiv aufgegriffen, sodass Grund zur Hoffnung besteht, dass der Sinkflug ein Ende findet, wenn die nervösen Hände den Markt verlassen.


Bitcoin, Altcoin-Marktanalyse KW06 – Eine rote Woche
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Jedenfalls sind alle Währungen gestürzt. “Gestürzt” ist bewusst gewählt, denn einen Kursverlust von mindestens 19 % innerhalb einer Woche kann man nicht als eine leichte Konsolidierung bezeichnen. Trotz dieser Marktunruhe hat sich die Struktur der Top 10 kaum geändert – lediglich Litecoin konnte durch den vergleichsweise niedrigeren Kursfall über NEO steigen. Ansonsten sind mit Ripple, Cardano, EOS und NEM vier Währungen um mindestens 40 % gefallen.

Beste Kursentwicklung: Litecoin

Wie die anderen Kryptowährungen ist auch Litecoin tief gefallen, konnte jedoch immerhin nur einen Kursverlust von 19 % vorweisen – zumindest ein Drittel weniger als der Kurssturz von Bitcoin. Entsprechend konnte sich Litecoin als einzige Währung der zehn größten Kryptowährungen im Vergleich zu Bitcoin positiv entwickeln.

Ein negativer und fallender MACD sowie ein RSI von 45 führen zu einem neutralen bis bearishen Eindruck. Der Support wird durch den Dip vom dritten Februar beschrieben. Die Resistance wird durch den EMA50 und den EMA840 beschrieben. Ein Steigen über diesen könnte den bestehenden Abwärtstrend durchbrechen.

Schlechteste Kursentwicklung: NEM

NEM ist nun schon das zweite Mal der “Verlierer der Woche”. Der seit Jahresbeginn eingeschlagene Abwärtstrend wurde in dieser Woche nicht nur nicht getestet, die Maxima vom ersten und vierten Februar deuten darauf hin, dass sich ein steilerer Abwärtstrend bildet.

Der negative MACD und der RSI bei 36 sprechen eine bearishe Sprache. Der wichtigste Support wird durch das Minimum am 2. Februar beschrieben, ein Fallen unter denselben würde den EMA840 testen. Die wichtigste Resistance wird durch das Maximum am 4. Februar beschrieben. Ein Steigen über diese würde den sich aktuell formenden steileren Abwärtstrend durchbrechen.

Stabilität der Top 10

Der Abwärtstrend von NEM könnte zu einer Umbesetzung der Top 10 führen: Sollte IOTA um 4 % steigen, beziehungsweise NEM einen weiteren Kursverlust von 4 % verkraften müssen, würde NEM zugunsten von IOTA die Top 10 verlassen. DASH würde dafür zwar einen Kursanstieg von 13 % benötigen, was jedoch für Kryptowährungen durchaus möglich wäre. Die Zusammensetzung der Top 10 ist also deutlich instabiler als in den letzten Wochen.

Durchschnittlich sind alle Kryptowährungen um 35 % gefallen. In den Top 100 können lediglich DigixDAO und Revain einen signifikanten Zuwachs von 65 % beziehungsweise 22 % vorweisen. In beiden Fällen sind hier keine Neulinge in den Top 10 zu erwarten, das Marktkapital beider Kryptowährungen liegt deutlich unter einer Milliarde.

Mit einem Kursverlust von 57 % sind Ardor und ICON die Kursverlierer der Woche. Im Fall von ICON schien der in der letzten Woche stattgefundene Summit die Anleger nicht begeistert zu haben, anscheinend hätte man sich beim angekündigten Launch des Main Nets auch Wallets auf demselben erhofft. Insgesamt wird jedoch wie im Fall von Ardor der Grund eher sein, dass beide Kryptowährungen dank verschiedener Neuigkeiten in den letzten Wochen beliebte Investment-Objekte waren.

Interessant ist zu sehen, dass Bitcoin deutlich weniger als ein Großteil der anderen Kryptowährungen gefallen ist Das deutet darauf hin, dass die Zeit des eher emotionsgesteuerten, nervösen Investments vielleicht vorbei ist und viele schwache Hände den Markt verlassen haben. Bei allem verständlichen Frust ob der roten, von Kursstürzen geprägten Zeit sollte bedacht werden, dass wir nun die Schattenseite einer unglaublichen Jahresendrally erleben. Selbst nach einem Kurssturz von über 60 % steht Bitcoin dort, wo er Mitte November stand. Das bedeutet natürlich auch umgekehrt, dass Bitcoin innerhalb von nicht einmal zwei Monaten um 176 % angestiegen ist. Selbst jetzt ist der Bitcoin-Kurs sechsfach so hoch wie Anfang 2017! Der aktuelle Kurssturz sollte also nicht als endgültiges Ende der Kryptowährungen, sondern nur als Ende der seit November andauernden Rally betrachtet werden.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

BTC-ECHO

Tabellendaten auf Basis von coinmarketcap.com

Chartbilder auf Basis der Daten von coinbase.com beziehungsweise poloniex.com.

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