Altcoin-Marktanalyse – Cardano zieht um 20 Prozent an

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Altcoin-Marktanalyse – Cardano zieht um 20 Prozent an

Die gesamte Marktkapitalisierung stieg in dieser Woche auf 141 Milliarden US-Dollar. Cardano (ADA) konnte gute 20 Prozent zulegen, aber auch Bitcoin Cash (BCH) und Binance Coin (BNB) konnten signifikante Gewinne verbuchen. Im Kontrast dazu ging Stellar mit einem Minus von fast vier Prozent aus der Woche. 

Dargestellt ist die Kursentwicklung der zehn Kryptowährungen mit der höchsten Marktkapitalisierung:

Gerade auf den hohen Plätzen ist wenig passiert. Der Bitcoin-Kurs machte Tether (USDT) Konkurrenz, während Ether und XRP leichte Verluste verkraften mussten. Etwas weiter hinten sieht die Sache schon anders aus: Bitcoin Cash und Binance Coin konnten sich über Kursgewinne um die sieben Prozent freuen. Den Vogel abgeschossen hat Cardano, dessen Kurs um fast 21 Prozent angestiegen ist. Mit diesem Anstieg konnte er seinen Platz innerhalb der Top 10 ausbauen.

Gerade der Kursanstieg von Cardano könnte zu dem leichten Anstieg der Marktkapitalisierung von 139 Milliarden US-Dollar auf 141 Milliarden US-Dollar geführt haben.


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Die Wochenabschlüsse innerhalb der Top 10 betrüben etwas, sollten aber nicht überbewertet werden. Bis auf Ethereum, XRP und EOS kommt man mindestens auf neutrale Kurseinschätzungen. Man kann also, speziell bei Bitcoin, Litecoin, Bitcoin Cash und Cardano, Long Positions wagen und sich bezüglich Entry beziehungsweise Target und Stop Loss an den angegebenen Supports und Resistances orientieren.

Beste Kursentwicklung: Cardano (ADA)

Nachdem der Cardano-Kurs seit Ende 2018 um den gleitenden Mittelwert der letzten 50 Tage pendelte und Ende Februar den gleitenden Mittelwert der letzten 20 Wochen testete, konnte der Kurs Anfang März über die letztgenannte Resistance steigen. Seitdem steigt der Kurs sukzessive an und erreicht Höhen, die Cardano seit Mitte November nicht mehr gesehen hat.

Betrachten wir die Indikatoren, sieht die Gesamtsituation bullish aus: Der MACD ist positiv und steigt, der RSI liegt bei 70 und das Aroon-Up-Signal ist hoch. Wagemutige können sofort eine Long Position eröffnen, bei der der Support bei 0,05 US-Dollar als Stop Loss und die beiden Resistances als Targets genutzt werden. Etwas Vorsichtigere nehmen die erste Resistance bei 0,08 US-Dollar als Einstiegspunkt, peilen die 0,10 US-Dollar als Target an und setzen den Stop Loss auf 0,07 US-Dollar. Erst nach einem Sturz unter den zweiten Support bei 0,04 US-Dollar bietet sich für Cardano eine Short Position an, die wieder den Support bei 0,05 US-Dollar als Stop Loss nutzt und als Target 0,03 US-Dollar anstrebt.

Schlechteste Kursentwicklung: Stellar (XLM)

Die letzte Woche tat dem Stellar-Kurs nicht gut: Nachdem der Kurs Höhen, die Stellar Lumens zuletzt zum Jahreswechsel sah, getestet hat, stellte sich diese Resistance als zu stabil heraus. Der Kurs prallte ab und testet nun den durch das Plateau von Januar definierten Support.

Ein Blick auf die Indikatoren mahnt zur Sorge: MACD und RSI fallen und auch das Aroon-Up-Signal fällt unter 50. Insgesamt kommt man deshalb zu einer neutralen Einschätzung. Ab einem Anstieg über die Resistance bei 0,13 US-Dollar bietet sich eine Long Position an, deren Target bei 0,17 US-Dollar und deren Stop Loss bei 0,11 US-Dollar liegt. Fällt der Kurs unter den oben erwähnten Support bei 0,10 US-Dollar, kann man über eine Short Position nachdenken. Ein erstes Target liegt dann bei 0,09 US-Dollar. Als Stop Loss bieten sich wieder die 0,11 US-Dollar – sprich: das Plateau von Mitte März – an.

Stabilität der Top 10

TRON ist bis auf weiteres keine Gefahr mehr für Cardano (ADA): Der Kurs müsste um 23 Prozent ansteigen, um der nach Ada Lovelace benannten Kryptowährung gefährlich zu werden. Anders ist die Situation bezüglich Cardano, Stellar und Tether: Nur wenige Prozent trennen die Marktkapitalisierungen dieser drei Kryptowährungen. Unterdessen findet zwischen EOS und Litecoin ein Kopf-an-Kopf-Rennen statt. Sollte Litecoin seine Aufwärtsbewegung fortsetzen und vier Prozent Kursgewinn verbuchen können, würde zwischen EOS und Bitcoins „kleinem Bruder“ ein Flippening stattfinden. Schließlich ist die Position von Ethereum innerhalb der Top 10 auch nicht 100 Prozent sicher: Ein kurzer Bull Run und ein Kursanstieg von zwölf Prozent könnte XRP über Ethereum heben.

Gewinner und Verlierer der Woche

Durchschnittlich sind die Kryptowährungen der Top 100 um sechs Prozent gestiegen und haben damit deutlich besser als Bitcoin performt. Gewinner der Woche sind Maximine, Ravencoin und ZB Token, die ihre Kurse ungefähr verdoppeln konnten. Bei Maximine und dem ZB Token scheint es sich um Pumps auf einzelnen Börsen zu handeln. Pump mag auch bei Ravencoin eine Rolle spielen, zusätzlich soll aber die Integration von Ravencoin in tZero eine Rolle spielen. Verlierer der Woche ist Crypto.com Chain (CRO), dessen Kurs um mehr als 15 Prozent gefallen ist.

56 Prozent der Top-100-Kryptowährungen haben schlechter als BTC performt. Der Marktanteil blieb entsprechend bei 50 Prozent.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Tabellendaten auf Basis von coingecko.com

Chartbilder auf Basis der Daten von bitfinex.com und kraken.com

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,88 Euro.

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