Alphabet: Googles Muttergesellschaft plant Blockchain-Plattform

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

Quelle: [2016-12-26] "Googleplex", Google Headquarters, Mountain View, California. Google logo on the office building is in this photo via shutterstock

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Google arbeitet an einer eigenen Blockchain-Plattform, um seine Cloud-Dienste zu unterstützen und sich von der Konkurrenz abzusetzen.

Der Mutterkonzern von Google, Alphabet Inc., entwickelt einen eigenen Distributed Ledger. Dieser soll unter anderem Drittparteien helfen, ihre Transaktionen zu überwachen. Bisher gibt es keine konkreten Angaben für Produkte. Das Unternehmen gibt jedoch an, sich damit von der Konkurrenz absetzen zu wollen. Außerdem soll eine White-Label-Version der Produkte kommen, die andere Unternehmen auch benutzen können. In diesem Zusammenhang hat Google in Start-ups mit Expertise im Sektor investiert.


Google hatte bereits 2016 eine Testversion begonnen,  mit der Entwickler Blockchain-Services in der Cloud getestet haben. Die Möglichkeit, Daten über die Distribtuted-Ledger-Technologie bzw. Blockchain dezentral zu organisieren, ist gerade für Google interessant. Anbieter, die solch riesige Informationen wie der Suchmaschinenanbieter bzw. seine Muttergesellschaft verwalten, gefährden die Informationen unter Umständen bei einer zentralen Speicherung.

Die Investition in die Blockchain-Forschung hat zudem monetäre Gründe. Wie eine Studie von WinterGreen Research ergibt, wird erwartet, dass der Markt für Blockchain-Produkte bis 2024 auf 60 Milliarden US-Dollar wächst. Momentan liegt er bei 706 Millionen US-Dollar.

In einem Interview mit CNBC bestätigte Sridhar Ramaswamy diese Aussagen. Der leitende Vizepräsident wollte dennoch keine definitiven Angaben zu Projekten machen:

„Hier haben wir es mit einem Forschungsthema zu tun. Ich habe nichts sehr Definitives zu sagen. Wir haben ein kleines Team, das sich mit dem Thema beschäftigt. Die Blockchain-Technologie ist jetzt nicht gerade etwas, das sehr skalierbar ist im Hinblick auf Transaktionen […]. Ich glaube dennoch, dass Dinge wie diese eine Zukunft haben. Es ist noch sehr früh für uns, um zu sagen, ob wir tatsächlich auch Produkte daraus machen. Wir haben also keine richtigen Ankündigungen.“

Alphabet ist einer der größten Blockchain-Investoren

Seine wenig differenzierten Aussagen widersprechen dem Bericht von CB Insights aus dem Oktober letzten Jahres. Darin geben sie nämlich an, dass Alphabet einer der aktivsten Investoren im Bereich Blockchain ist. Sowohl Google als auch Facebook und Snapchat hatten kürzlich Werbung für Produkte im Kryptobereich, allen voran ICOs, verboten.

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