Älteste Bank Koreas nutzt Blockchain

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Älteste Bank Koreas nutzt Blockchain

Die älteste Bank Südkoreas entwickelt eine Sicherheitsstrategie auf Basis der Blockchain-Technologie. Die Shinhan Bank ging dazu eine Kooperation mit zwei weiteren Unternehmen ein. Mit Ground X beteiligt sich auch die Tochterfirma des Messenger-Marktführers in Korea daran. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die Entwicklung eines Private Key Management Systems für Kunden.

Südkoreas ältestes Bankinstitut, die Shinhan Bank, arbeitet in Zukunft mit zwei Krypto-Unternehmen zusammen. Dies meldet die englischsprachige nationale Newsseite Koreatimes am 14. August in Form eines Reports.

Offenbar unterzeichnete Shinhan ein „Memorandum of Understanding“, also eine Absichtserklärung, mit den zwei Firmen. Beteiligt sind daran das FinTech Ground X sowie der Blockchain-Entwickler Hexlant. Demnach geht es bei der Kooperation um die Erarbeitung eines neuen Sicherheitskonzepts für die Bank. Dieses soll insbesondere den Kunden zugutekommen.

Shinhan will ein Private Key Management System entwickeln

Konkret geht es bei der Kooperation von Shinhan, Ground X und Hexlant um die Entwicklung eines Private Key Management Systems (PKWS). Das System soll demnach die persönlichen Daten und Transaktionsaufzeichnungen der Kunden schützen.

Die Blockchain-Infrastruktur für das Vorhaben kommt augenscheinlich von Ground X. Das Unternehmen gilt derweil als „Krypto-Arm“ des Social-Media-Giganten Kakao. Kakao ist ein börsennotiertes Unternehmen, welches neben einem Messenger-Dienst auch eine Suchmaschine betreibt.


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Hexlant hingegen ist ein Blockchain-Laboratorium aus Seoul. Dem Report zufolge entwickelt Hexlant für Shinhan Technologien für ein Anti-Cracking-Programm auf der Plattform. Ein Test-Programm des Dienstes wird für Oktober 2019 erwartet.

Shinhan experimentierte unterdessen bereits in der Vergangenheit mit blockchainbasierten Anwendungen. So gab es Ansätze für ein Derivat-System und für Anleihen-Anwendungen, die mit Blockchain operieren.

Ein Vertreter der Bank erläuterte dennoch die Schwierigkeiten mit der Blockchain-Adaption im Bankenwesen. „Die Blockchain-Technologie erhielt für ihre Vorteile viel Aufmerksamkeit vom Finanzsektor. Dennoch erlebten Finanz-Firmen Komplikationen bei der Anwendung der Technologie in ihr System.“ Er führte weiter aus: „Die Shinhan Bank wird gemeinsam mit Ground X und Haxlant eine nutzerfreundliche und leicht benutzbare Oberfläche entwickeln.“

Südkorea gilt mittlerweile als eines der krypto-freundlichsten Länder der Erde. Sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor gibt es stetig neue Entwicklungen hinsichtlich der Adaption neuer Technologien. So plant die Hauptstadt Seoul beispielsweise einen Personalausweis auf Blockchain-Basis. Für den öffentlichen Dienst entwickelt das Land sogar eine eigene Digitalwährung namens S-Coin.

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