Administrator von Bitcoin-Börse der Geldwäsche beschuldigt

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Der ehemalige Administrator von Coin.mx, einer nun abgeschalteten Bitcoin-Börse, wurde von einem US-Bundesgericht schuldig gesprochen.

Dieser Schritt kam relativ unerwartet, da Anthony Murgio vorher nicht der illegalen Geldmittelübertragung schuldig gesprochen wurde, obwohl er sich letztes Jahr ein Gerichtsverfahren gegenüber gestellt sah. Der Fall wurde durch die Bundesanwälte mit dem Hack von US-Unternehmen, wie JP Morgan, in Verbindung gebracht.

Reuters berichtet, dass Murgio sein Plädoyer zu schuldig in drei Fällen änderte. Darunter die illegale Führung eines unlizensierten Geldüberweisungsdienstes. Die Strafverkündung erfolgt im Juni.

Rechtsanwalt Brian Klein, in Vertretung für Murgio, bestätigte das Plädoyer.

Er erklärte CoinDesk in einer E-Mail:

“Durch den eigenen Schuldspruch, erklärt sich Anthony Murgio für seine Taten voll verantwortlich. Heute begann der Prozess, mit dem er all diese Dinge langsam hinter sich lassen kann. In Verbindung mit seiner Strafverkündung, werden wir dem Richter die positiven Seiten von Anthony aufzeigen können.”

Coin.mx war eine Börse aus Florida. Bundesanwälte sahen in der digitalen Börse einen Geldumschlagsplatz eines Cybercrime-Rings, der unter anderem an dem JPMorgan Hack beteiligt gewesen sein soll.

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Als Teil des Unternehmensschemas erlangte Coin.mx die effektive Kontrolle über eine Kreditgenossenschaft aus New Jersey. Der Vorstand der Kreditgenossenschaft wurde später der Bestechung angeklagt.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Stan Higgins via coindesk


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