Adios ICOs? Initial Coin Offerings im Jahresvergleich

Max Halder

von Max Halder

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Max Halder

Max Halder kaufte 2011 seinen ersten Bitcoin. Er studierte Chemie und Pharmakologie an der Universität Regensburg und graduierte 2016 mit einem Master of Science. Seither setzt er sich als Pädagoge und freiberuflicher Dozent in einer Suchtklinik und in Förderzentren für Aufklärung und Bildung ein.

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Quelle: Shutterstock

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Einem Bericht einer US-amerikanischen Tageszeitung zufolge, sind Investitionen in ICOs um einen Faktor von 58 gesunken. Ein Vergleich von 2018 und 2019.

Die vergangenen beiden Jahre, 2017 und 2018, waren im Krypto-Space die Jahre der sogenannten Initial Coin Offerings, kurz ICOs. In einem extrem „bullishen“ Markt herrschte Goldgräberstimmung, jedes Investment versprach bis dahin unvorstellbare Gewinnmargen. Kein Wunder also, dass Angebot und Nachfrage florierten. Datenanalysten hinter TokenData.io haben es sich seit 2017 zur Aufgabe gemacht, die Projekte und deren im ICO-Modus verkauften Tokens zu begleiten. Die Tageszeitung The Wall Street Journal (WSJ) hat einige Zahlen der Analysten am Sonntag, dem 31. März, veröffentlicht.

Daten von TokenData

ICOs werden von jungen Unternehmen als eine Möglichkeit gesehen, um Startkapital zu sammeln. Man kann sich das wie eine Art Crowdfunding vorstellen. Während im ersten Quartal 2018 laut TokenData 6,9 Milliarden US-Dollar mit ICOs eingesammelt wurden, sieht es diesbezüglich ein Jahr später (Q1 2019) mit 118 Millionen US-Dollar deutlich magerer aus. Das WSJ sehe vor allem zwei Ursachen für diesen Rückgang, die für Abschreckung auf Seiten der Investoren sorgten. Zum einen drohen seit Längerem Regulierungen hinsichtlich von ICOs und zum anderen baute der Krypto-Markt 2018 erheblich ab. Von den 2.500 beobachteten Projekten gelang es unterm Strich nur 45 Prozent der Unternehmen, erfolgreich einen ICO durchzuführen. Von diesen geglückten ICOs waren nur etwa 15 Prozent wertstabil oder gewinnbringend.

STOs als Paten der Bullen

Ungeachtet der Investitionen in junge Unternehmen, also ungeachtet der ICOs, haben sich die sogenannte Security Token Offerings, kurz STOs, einen Namen gemacht. Dabei handelt es sich um digitale Verbriefungen von Anlagegenständen, wie Aktien oder beispielsweise Häuser. Durch den Kauf eines solchen Token kommt man also in den Besitz von Teilen des entsprechenden Anlagegutes. Wirft das Objekt Gewinn ab, kann man sich anteilig über diesen Gewinn freuen. Jedenfalls scheint in diesen STOs ein großes Potential zu stecken, wie man an derartigen Projekten überall auf der Welt sehen kann, ob in der Neuen Welt, in Europa (auch in Deutschland) oder in Asien. Wenn es also für den nächsten Bullenmarkt eine neue Investitionsdomäne bräuchte, wäre der Weg mit den STOs bereits angelegt. Das Analyseteam von TokenData.io wird uns mit Sicherheit auf dem Laufenden halten.

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