Abzocker missbrauchen Popularität von Kim Dotcom
Kim Dotcom, Abzocker missbrauchen Popularität von Kim Dotcom

Quelle: https://zen.yandex.ru/media/id/5b3f19f689690700ab23bb2a/im-giving-away-10000-eth---5b3f1a19d16e8800a9ec15c1

Abzocker missbrauchen Popularität von Kim Dotcom

Derzeit versuchen Cyberkriminelle mit der Popularität von Kim Dotcom Geld zu verdienen. Angeblich will der deutsche Internet-Unternehmer 10.000 ETH an die Community verschenken. Dafür muss man aber zuvor 0,5 bis 10 ETH an die Täter „zur Identifikation“ der eigenen Wallet-Adresse schicken. Es handelt sich um einen Betrugsversuch.

Mehrere Dinge sprechen momentan dafür, sich der Popularität des Kieler Megaupload-Gründers Kim Dotcom (ehemals Kim Schmitz) anzunehmen. Dotcom hat über 732.000 Follower bei Twitter um sich versammelt und ist für seine Affinität für Bitcoin und andere Kryptowährungen bekannt. k.im, sein geplanter Content-Monetarisierungsdienst in Verbindung mit einem Sharehoster, will die Rechteinhaber mittels mehrerer Kryptowährungen auszahlen.

Scammer versuchen Medienpräsenz auszunutzen

Außerdem war er in diesen Tagen in den Medien präsent, weil das Berufungsgericht im neuseeländischen Wellington über seine Auslieferung in die USA entschieden hat. Sollte er die höchste richterliche Instanz Neuseelands nicht anrufen, würden ihm demnächst bei einer Verurteilung in den USA bis zu 20 Jahre Haft drohen. Die Verhandlung vor dem Obersten Gerichtshof wird die Angelegenheit aber wohl noch etwa ein Jahr hinauszögern.

Das P2P-Newsportal TorrentFreak berichtet jetzt über Scammer, die ihre Opfer mithilfe eines gefälschten Twitter-Accounts von Dotcom hinters Licht führen wollen. Da der Name und das Profilbild exakt gleich ist, muss man genauer auf den Usernamen bei Twitter achten, um den Betrug festzustellen. Der falsche Kim Dotcom wirbt damit, dass er 10.000 Ethereum verschenken will. Dies sei ein spezielles Angebot für seine Fans. Andere nicht minder falsche Accounts berichten vom Empfang der Coins auf ihrem Konto. Allerdings verlangen die Cyberkriminellen zur Identifikation der Adresse die Übersendung von einem halben bis zu zehn ETH. Bei einem Wert von über 400 Euro pro ETH käme so einiges zusammen.


Abzocker missbrauchen Popularität von Kim Dotcom
[Anzeige]
Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen auf Plus500 handeln. Warum Plus500? Kostenloses Demo-Konto; Mobile Trading-App; Einzahlungen per PayPal; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

Wer genauer hinschaut, entdeckt sofort, dass der Username @tuwuselugyb statt @kimdotcom lautet. Diesen falschen Account hat Twitter zwischenzeitlich gesperrt. Auch die Seite bei Tumblr.com wurde mittlerweile gelöscht, um weitere Betrugsfälle zu verhindern. Wer sich aber bei Twitter umschaut, entdeckt zeitnah Personen, die sich aufgrund ihrer Leichtgläubigkeit und mangelnden Kontrolle der richtigen Adresse haben betrügen lassen. Der andere Fake-Account hat hinter dem Usernamen nur noch ein e angehängt. @kimdotcome hat man noch nicht gelöscht. Auch den damit verknüpften Blogeintrag hat der russische Anbieter Yandex noch nicht entfernt. Die Gefahr ist also noch nicht gebannt.

 

Niemand hat etwas zu verschenken, auch Kim Dotcom nicht!

Der falsche Dotcom will seine Fans angeblich etwas aufmuntern. Gerade für die Hodler waren die letzten Monaten nicht gerade einfach, schreiben die Betrüger. Natürlich schickt man alle ETH zurück, sofern man die Geschenke verteilt hat, behauptet man in den Tweets. Wer darauf hereinfällt, wird aber sein blaues Wunder erleben. Leider gibt es stets genügend Leichtgläubige, die auf derart billige Tricks hereinfallen und die statt reicher zu werden auch noch um ihr Erspartes gebracht werden. Niemand hat etwas zu verschenken. Wer daran glaubt, ist zumindest hinterher um eine Erfahrung reicher.

BTC-ECHO

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Kim Dotcom, Abzocker missbrauchen Popularität von Kim Dotcom
Bitcoin-Börse Upbit nimmt Ethereum-Handel wieder auf
Sicherheit

The Show must go on: Nach einem verheerenden Hackerangriff im November 2019 hat die südkoreanische Bitcoin-Börse Upbit wieder Ein- und Auszahlung in der Kryptowährung Ether freigeschaltet. Die 342.000 ETH, die dem November-Hack zum Opfer fielen, werden vollständig ersetzt.

Kim Dotcom, Abzocker missbrauchen Popularität von Kim Dotcom
Coinbase will Cryptsy-Opfer entschädigen
Sicherheit

Im Fall des Cryptsy-Raubes gab es nach fast drei Jahren eine Einigung. Die Krypto-Börse Coinbase entschädigt die Opfer des Krypto-Betrugs mit fast einer Million US-Dollar. Offenbar fürchtet der Krypto-Gigant einen Jury-Prozess. Es ist nicht der erste Versuch des Unternehmens gewesen, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Kim Dotcom, Abzocker missbrauchen Popularität von Kim Dotcom
Zentralbank Indiens hält an Krypto-Verboten fest
Regulierung

Die Zentralbank Indiens hat ihre ablehnende Haltung gegenüber den Handel mit Kryptowährungen bekräftigt. Zuvor hat die „Internet and Mobile Asssociation of India“ eine Petition eingereicht, in der eine Lockerung der Gesetzgebung gefordert wurde.

Kim Dotcom, Abzocker missbrauchen Popularität von Kim Dotcom
Weltwirtschaftsforum in Davos klärt die Zukunft der Blockchain-Technologie
Insights

Die Welt blickt nach Davos. Inmitten der Alpenlandschaft tauscht sich die Elite aus Wirtschaft und Politik auf dem Weltwirtschaftsforum über dringliche Herausforderungen ökonomischer Entwicklungen aus. Auch das Kryptoversum hält Einzug.

Kim Dotcom, Abzocker missbrauchen Popularität von Kim Dotcom
Kann Bitcoin seine positive Entwicklung fortsetzen?
Kursanalyse

Nach der jüngsten Kursrallye ist der Bitcoin-Kurs etwas ins Straucheln geraten. Aktuell befindet er sich an einem Scheideweg. Langfristig zeigen die Indikatoren dennoch eine bullishe Entwicklung an.

Kim Dotcom, Abzocker missbrauchen Popularität von Kim Dotcom
Putins neuer Ministerpräsident will Steuern für Bitcoin & Co.
Regulierung

Die Krypto-Welt operierte in Russland bislang in einer rechtlichen Grauzone. Eindeutige Rechtsurteile und Bestimmungen stehen noch aus, Bitcoin & Co. haben keinen rechtlich festgeschriebenen Status. Mit Michail Mischustin ernannte Putin jedoch einen erklärten Bitcoin-Gegner zum Ministerpräsident. Was bedeutet dieser Machtwechsel für Russlands Krypto-Branche?

Angesagt

Bitcoin-SV-Kurs pumpt – Hard Fork angekündigt
Märkte

Der Bitcoin-SV-Kurs überzeugt weiterhin mit starken Zuwächsen. Zwar ist er von seinem kürzlich erreichten Allzeithoch wieder etwas abgekommen. In den letzten 24 Stunden legte er dennoch wieder im zweistelligen Prozentbereich zu. Darüber hinaus steht eine Hard Fork im Netzwerk an. Wie sind die Zukunftsaussichten?

FinTech Raiz verwandelt Kleingeld in Bitcoin
Invest

Das Start-up Raiz hat die Genehmigung der australischen Finanzaufsichtsbehörde erhalten und bietet Kunden demnächst Bitcoin-Fondsoptionen an. Über eine App können Nutzer künftig auch kleine Geldbeträge in den Fonds investieren.

Südkorea will 20 Prozent Bitcoin-Steuer erheben
Regulierung

Die südkoreanische Regierung will den Handel von Digitalwährungen mit Auflagen versehen und besteuert zunächst die Gewinne ausländischer Kunden. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Korea Times hervor.

Alles meins: China will geistiges Eigentum mittels Blockchain schützen
Blockchain

China will alsbald einen digitalen Prototypen testen, mit dessen Hilfe geistiges Eigentum wie Patente vor Diebstahl geschützt werden können. Dabei soll die Blockchain-Technologie zum Einsatz kommen.