A16z & USV investieren 10 Millionen US-Dollar in Blockchain-Startup

A16z & USV investieren 10 Millionen US-Dollar in Blockchain-Startup

Ein auf den Handel Blockchain basierten Vermögenswerten spezialisiertes Startup konnte sich eine 10 Millionen US-Dollar schwere Finanzspritze sichern. Neben Andreessen Horowitz (A16z) und Union Square Ventures (USV), war auch Boost VC an der Finanzierungsrunde  beteiligt.



Unter der Leitung des Coinbase Veterans Olaf Carlson will Polychain Capital das Geld in sogenannte „Protokoll-Token“ oder alternativen Vermögenswerte investieren, die auf der Blockchain wie Bitcoin gehandelt werden können.

Carlson Wee beschreibt den Fonds als eine Möglichkeit für Investoren, ein aktiv geleitetes Portfolio von Blockchain basierten Vermögenswerten zu beobachten und zu verwalten.

Er lobte auch den Erfolgt der alternativen Blockchain-Lösung Ethereum, der das Interesse an das Investment maßgeblich beeinflusst haben soll.

Carlson Wee:

„Ich bin der Meinung, dass die Token sehr wichtig sind. Sie monetarisieren die Open-Source Gründer und Gründungsteams direkt auf der Protokoll-Ebene. Wir haben bereits gesehen, dass viele Gründer von Blockchain-Netzwerken mit ihren Ideen und deren Umsetzung reich geworden sind.“

Carlson-Wee betonte, dass Polychain die Investitionen nicht veröffentlichen wird, versicherte aber auch und die Position nicht nutzen um den Markt negativ zu beeinflussen.

„Ich versuche nur Positionen anzunehmen, die sich in einer sehr frühen Phase befinden und von denen ich denke, dass sie die Infrastruktur des Internets verbessern“, so Wee.

Die Finnazspritze durch A16z und USV könnte einen Wendepunkt markieren.

In der Vergangenheit haben beide Firmen in Startups wie OpenBazaar, einen dezentralisierten Markt für E-Commerce oder Mediachain, ein Protokoll für das Teilen von verschiedenen Inhalten, investiert.

In diesem Jahr wurden knapp 200 Millionen US-Dollar in „Inital Coin Offerings“ (ICOs) oder andere Projekte investiert. Das meiste Geld davon (rund 150 Millionen US-Dollar) floss in das gescheiterte DAO Projekt.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk

Über Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO.
Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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