Ukraine: Kryptowährungen bald steuerfrei?

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Quelle: Bitcoin and Ukraine national currency - hryvnya via shutterstock

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Die Ukraine hat in der letzten Zeit immer wieder durch ihre bitcoin-freundliche Grundhaltung auf sich aufmerksam gemacht. Erst vor Kurzem berichtete BTC-ECHO von dem Gesetzesentwurf, der vorsieht, Kryptowährungen als finanzielle Vermögenswerte zu behandeln. Daran anknüpfend wurde nun ein weiterer Vorschlag eingereicht, der auf die Steuerfreiheit von Kryptowährungen abzielt.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

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Der eine oder andere deutsche Leser stellt sich jetzt vielleicht die Frage, wie er seine Gewinne, die er mit Kryptowährungen erzielt hat, korrekt versteuern kann. Zunächst einmal: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, sieht virtuelle Währungen als Rechnungseinheiten an. Somit sind sie kein gesetzliches Zahlungsmittel, sondern mit Devisen vergleichbar und steuerlich wie privates Geld zu behandeln.  


Der Handel mit Kryptowährungen fällt also unter die privaten Veräußerungsgeschäfte (oder Spekulationsgeschäfte), für die Steuern anfallen können. Es gibt jedoch zwei Situationen, in denen man steuerfrei davon kommt.

Zum einen sind die Veräußerungen steuerfrei, wenn sie vor dem Verkauf mindestens ein Jahr im eigenen Besitz waren. Werden aus der Kryptowährung jedoch Zinsen erwirtschaftet, verlängert sich diese sogenannte Haltefrist auf 10 Jahre. Zum anderen werden nur Gewinne über 600 Euro versteuert. Allerdings müssen hier alle Veräußerungsgewinne eines Jahres summiert werden.

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Nichtsdestotrotz müssen Veräußerungsgewinne in jeglicher Höhe in der Steuererklärung erwähnt werden (Anlage Sonstige Einkünfte). Dem Finanzamt gegenüber steht der Steuerzahler in der Nachweis- und Mitwirkungspflicht, sodass es ratsam ist, jegliche Transaktionen zu dokumentieren und Belege aufzubewahren.

Weitere Informationen zu diesem Thema bietet unser Investment-Guide.

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