Algerien will Kryptowährungen verbieten

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Während hier und da schon Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptiert werden, geht Algerien nun den entgegengesetzten Weg. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein Verbot, das sich etwa an Unternehmen richtet und das Akzeptieren von Bitcoin & Co. untersagt. Die nordafrikanische Republik will ein Komplettverbot für Kryptowährungen verhängen.

In der Haushaltsvorlage für 2018 erwägt die Nationale Volksversammlung, das Unterhaus des algerischen Parlaments, virtuelle Währungen von Transaktionen und sogar von Besitz zu sperren. Wie eine maghrebinische Wirtschaftszeitung berichtet, soll sowohl die Nutzung als auch der Besitz von Kryptowährungen bestraft werden. Einen Grund für diesen drastischen Schritt sieht die Regierung in dem “Fehlen von physischer Unterstützung wie Münzen, Banknoten, Zahlungen per Scheck oder Bankkarten”.

Kontrolle durch Verbot


Zudem argumentiert Algerien offiziell damit, dass Kryptowährungen aufgrund der möglichen Anonymität der Nutzer für Drogenhandel, Steuerhinterziehung und Geldwäsche verwendet werden können. So liest sich in dem Dokument:

“Algerien hofft, eine strengere Kontrolle über diese Art von digitalen Transaktionen zu etablieren.”

Tatsächlich zeichnen sich Kryptowährungen dadurch aus, dass ihnen keine zentrale Aufsichtsbehörde überstehen. Der Gedanke daran, keinerlei Kontrolle und Einfluss ausüben zu können, ist manchen Regierungen unerträglich und motiviert sie daher zu öffentlichen, verbalen Angriffen oder wie auch im Falle Chinas zu Verboten. So versucht nun auch Algerien Kontrolle durch Verbot zu erlangen. Interessant bleibt dabei die Frage, wie die Regierung eine derartige “Krypto-Prohibition” durchsetzen will, sofern die Algerier ihre Private Keys nicht freiwillig verraten.

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