Investmentmöglichkeit: 21 Million plant eine Revolution in der Filmbranche

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Lighting technician working on a shoot

Quelle: © cineuno - Fotolia.com

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Die Finanzierung von großen TV-Produktionen wird von wenigen Playern beherrscht. Transparenz, Investitionsmöglichkeiten sowie Mitbestimmungsrechte sind entsprechend rar. Dies sollen nun Smart Contracts auf Grundlage der Ethereum-Blockchain ändern.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

TV-Produktionen von Netflix, HBO und Amazon gewinnen an Marktanteilen im TV-Business immer stärker dazu und können erfolgreiche Serien wie House of Cards, Sherlock oder Game of Thrones für sich verbuchen.

Es stellt sich die Frage nach Marktmacht und Mittelsmännern, die entscheiden, was gesendet wird. Entsprechend drängt es sich auf, darüber nachzudenken, wie die Blockchain-Technologie dabei helfen kann mehr Mitbestimmung und Transparenz im Filmbusiness zu ermöglichen.

Blockchain-Filmproduktion

Das Projekt 21 Million möchte mit Hilfe der Blockchain ein Finanzierungsmodell schaffen, das es jedem ermöglicht in ein Film- oder Serienprojekt zu investieren und dabei automatisch an Ausschüttungen beteiligt zu werden – sicher, offen und ohne Mittelsmann. Auch Schauspieler und Autoren sollen so fairer am Erfolg beteiligt werden als dies oftmals gegenwärtig in der TV-Branche üblich ist.


Das konkrete TV-Projekt 21 Million dreht sich um die Geschichte von Bitcoin und die zugrunde liegende Blockchain-Technologie. 21 Million ist sowohl ein Film als auch eine 12-teilige Miniserie, die von libertären Programmieren handelt, die ein alternatives Finanzsystem erschaffen wollen.

Der 21MCoin

Bei dem 21MCoin handelt es sich um einen Token, der entsprechende Rechte an der TV-Produktion verbrieft. Die Tokens sollen zur Bezahlung des Produktionsteams und beteiligter Akteure dienen, wobei auf Vermittlungsgebühren verzichtet werden soll.

Der gesamte Auszahlungsprozess soll automatisiert über Smart Contracts laufen, ohne menschliches Zutun und die Möglichkeit Konditionen zu verändern.

Bei 21 Million handelt es sich nicht um das einzige Blockchain-Finanzierungsmodell auf Blockchain-basis für Contentproduktionen. Auch andere Plattformen, wie Ujo Music, Singular DTV oder Blokur  versuchen neue Wege zu gehen und beispielsweise Musikrechte über eine Blockchain zu organisieren. Erst kürzlich haben wir dazu einen Artikel geschrieben.

Kommentar von Sven Wagenknecht, BTC-ECHO:

Die große Revolution in der TV-Branche durch die Blockchain-Technolgie wird kurz- bis mittelfristig mit Sicherheit ausbleiben. Dennoch sind es genau solche einzelnen Projekte, die den Weg für eine langfristige Blockchain-Implementierung in der Contentproduktion ebnen. Es werden noch viele solcher Blockchain-Projekte, insbesondere was die Finanzierung betrifft, in nächster Zeit folgen – mit mehr oder weniger Erfolg.

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Cointelegraph


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