21 Inc bestätigt Strategie: Bitcoin-Miner für die Masse

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Quelle: © kirill_makarov, Fotolia

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21 Inc hat heute die Unternehmensstrategie zur Verbreitung von Bitcoin-Minern in elektronischen Konsumgütern und Hardwareprodukten bestätigt.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Die formelle Bestätigung der Unternehmensziele folgte nur kurz auf einen Bericht, in dem bereits von den Ambitionen des Bitcoin-Startups berichtet wurde –  21 Inc wolle mit Hilfe der in den Hardwareprodukten verbauten Mining-Chips die Bitcoin Mikrozahlungen weiter promoten und damit die breite Masse stimulieren, sich mit Bitcoin vertraut zu machen. Wenn man die heutigen Pläne mit den ursprünglichen Unternehmensplänen vom Herbst 2014 vergleicht, sieht man wie sich die Strategie über die Zeit hinweg verändert und angepasst hat, auch wenn die Kernaussage der Strategie nahezu unverändert blieb.
In einem Blogpost auf Medium diskutierte der 21 Inc CEO Balaji Srinivasan z.B., wie man mit dieser Strategie Bitcoin für die Geräteauthentifizierung oder für die  Subventionierung von Smartphones in Entwicklungsländern nutzen könnte.

Dennoch, das ganze um das Schlüsselprodukt gebaute System und die Ausmaße der Produktentwicklung wurden erst von Srinivasan selbst bestätigt:

“Unser Team… hat nicht nur einen Chip gebaut, sondern eine komplette Aneinanderkettung von Technologien um den Chip herum. Dazu zählen auch Referenzgeräte, Datenblätter, Cloud-Backends und Softwareprotokolle.”

Wie bereits bei den letzten Ankündigungen von 21 Inc, wurden keine genauen Details zu den Zeitplänen oder Entwicklungen des Unternehmens genannt.

Srinivasan kündigte zudem einen Führungswechsel an: Er teilte mit, dass der ehemalige CEO Matt Pauker den Vorstand übernehmen wird, nannte jedoch keine Details für den Wechsel. IT Gigant Cisco und der ehemalige ARM CSO Mark Templeteon wurden zudem als Investoren genannt –  über eine mögliche bevorstehende Finanzierungsrunde gab es aber ebenfalls keine genauen Details.

Mit einem Mailing soll 21 Inc verschiedene Entwickler über das Development Kit des “BitShare” Mining-Chips informiert haben. Auf der Webseite des Unternehmens werden ab sofort Registrierungen für das Dev-Kit angenommen, genaue Details über die Auslieferung sucht man jedoch ebenfalls vergebens.

Mehrwert erzeugen

Wie bereits bei den letzten öffentlichen Äußerungen wehrte sich Srinivasan gegen spekulative Use-Cases von Bitcoin und beschreibt wie 21 Inc darauf abzielt, durch einen genau definierten Einsatzbereich einen Mehrwert für Bitcoin-Kleinstbeträge zu erzeugen.

Am Wichtigsten seien die Betreiber von großen Rechenzentren, die einen großen Nutzen aus der Integration von BitShare Chips ziehen können. 21 Inc hat bereits Gespräche zu Integration der Chips mit AMD, Comcast und Intel geführt.

“Das bedeutet, dass jeder Chip der eine alltägliche Funktion ausführt,wie z.B. ein Grafikkartenchip mit einem BitShare Chips ausgestattet werden kann und mit einer intakten Strom- und Internetverbindung nebenher ein konstantes Einkommen generiert,” so Srinivasan.

Srinivasan ist fest davon überzeugt, dass Unternehmen in allen Größenordnungen mit Hilfe der 21 Inc BitShare Chips Kosten einsparen können.

Fokus auf den Endverbraucher

Neben den Großunternehmen will sich 21 Inc aber auch auf die einzelnen Konsumenten fokussieren und sie dazu anregen, dem Bitcoin-Netzwerk beizutreten.

Wie in der 2014er Unternehmensübersicht zu sehen, will 21 Inc die Großunternehmen und die einzelnen Konsumenten in einem riesigen Mining-Pool vereinen und somit die Mining-Power  und damit die Einnahmen eines jeden Einzelnen erheblich steigern.

Neben den alltäglichen Use-Cases für den BitShare Chip betonte Srinivasan die Integration in Mobiltelefonen, die vor allem den Nutzern in Entwicklungsländern zu Gute kommen wird. Das durch die Mobiltelefone geschürfte Bitcoin-Guthaben könnte für Onlinezahlungen genutzt werden, wenn es zu dem Punkt kommt, an dem normalerweise nach der Kreditkarte gefragt wird. Die meisten Menschen in Entwicklungsländern besitzen zumeist weder ein Konto, noch eine Kreditkarte.

Außerdem könnte das erfolgreiche iPhone Subventionierungsmodell auch auf die 21 Inc Technologie übertragen werden. Nutzer könnten z.B. die neuesten Modelle günstiger erwerben, wenn sie im Gegenzug und über einen längeren Zeitraum hinweg Bitcoin-Anteile schürfen und den Differenzbetrag damit ausgleichen. Das Telefon finanziert sich quasi selbst – zum Teil zumindest.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk

Image Source: Fotolia

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