Bank of Japan: Blockchain könnte den Zentralbankzugang erweitern

Alina Ley

von Alina Ley

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alina Ley

Alina Ley ist seit März 2017 als Autorin bei BTC-ECHO tätig. Nach ihrem BWL-Studium (Bachelor) an der Universität Trier konnte sie berufliche Erfahrungen im Controlling und Business Development sammeln. Anschließend absolvierte sie ihr Masterstudium (Business Administration) in Köln. Im Rahmen ihrer Masterthesis („Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen“) erlangte sie umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Krytowährungen und Blockchain-Technologie. Von besonderem Interesse sind die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten sowie der gesellschaftliche Nutzen.

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Zentralbanken könnten den Zugang zu Konten rund um die Uhr ermöglichen, wenn sie Blockchains oder Kryptowährungen einsetzen würden, spekulierte offiziell die Senior Bank of Japan letzte Woche.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Während eines Finanzforums am 21. April schnitt der stellvertretende Gouverneur Hiroshi Nakaso das Thema der so genannten ‘central bank digital currencies’ (digitalen Zentralbank-Währungen) oder CBDCs und ihrer möglichen Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Menschen mit ihren Konten zu einem bestimmten Zeitpunkt interagieren können, an.

Ein Vorschlag besteht darin, den Kunden über Zentralbankkonten CBDC anzubieten (dies haben Beamte der Bank of England in der Vergangenheit bereits hervorgehoben).

In seiner Rede hat Nakaso diese Idee aufgegriffen und angedeutet, dass je nach dem Grad der Adoption eine solche Vereinbarung den Kontoinhabern einen ständigen Zugang zu Geldmitteln ermöglichen könnte.


Nakaso ergänzt:

„In einem extremen Fall, in dem CBDC die gleiche Funktionalität wie Banknoten als eine alternative Maßnahme bieten, könnte es jedem ermöglicht werden, auf die eigenen Zentralbankkonten 24/7, ganzjährig zuzugreifen. Einige ausländische Zentralbanken haben begonnen die Forschungen und Analysen von CBDC zu betrachten.“

Viele Zentralbanken testen derzeit das Konzept eines gesetzlichen Zahlungsmittels ausgestellt in einem vollständig digitalen Medium.

Weitere Zentralbanken

Im vergangenen Monat begann die Zentralbank Hongkongs damit CBDC zu testen. Im März haben die Behörden in Singapur bereits eine ähnliche Studie abgeschlossen. Zentralbanken unter anderem in Kanada, China, Schweden und Großbritannien haben ebenfalls Projekte in verschiedenen Entwicklungsstadien.

Die Bank of Japan selbst hat die Technologie getestet und in einer Erklärung von Dezember angemerkt, dass es sich um ‘Testfahrten’ des Konzepts auf unterschiedliche Anwendungen handelte. Ende letzten Jahres z. B. hat die Bank of Japan einen Deal mit der Europäischen Zentralbank eingefangen, um gemeinsam an der Blockchain-Technologie zu forschen.

Dennoch ist die Bank of Japan weitgehend die Mutter darin den frühen und experimentellen Charakter zu betonen und an den potenziellen Auswirkungen zu arbeiten.

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Stan Higgins via CoinDesk


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