SoftBank startet Contest für Blockchain Fundraising-Plattform

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Das japanische Unternehmen SoftBank hat zusammen mit Topcoder einen Wettbewerb ins Leben gerufen, bei dem die Teilnehmer eine neue Fundraising Plattform basierend auf der Blockchain entwickeln sollen.

SoftBank befindet sich aktuell auf Platz 62 der größten Unternehmen weltweit und ist der größte japanische Internet- und Kommunikationskonzern. Dort sucht man nun nach einem Prototyp einer internationalen Fundraising Plattform mit besserer Transparenz. Der Wettbewerb ist bereits gestartet und läuft vom 6. Januar bis zum 31. März 2016.

Was genau sucht SoftBank?

Von den Teilnehmern werden Entwürfe eines Systems erwartet, dass blockchainbasiert, dezentral, und innovativ ist. Es soll zudem unternehmensübergreifend funktionieren.
Folgende Kriterien sollen fließen dem Unternehmen nach in die Bewertung ein:

  • Transparenz
  • Kreativität
  • Einfachheit
  • Effizienz

Die Gewinner sollen schließlich mit SoftBank zusammenarbeiten, um den Prototyp vollständig zu entwickeln und einsatzbereit zu machen.
Folgende Funktionen werden für die Plattform erwartet:
1. Organisationen sollen Charity Projekte erstellen können
2. Nutzer können ein Charity Projekt auswählen und dies durch Spenden unterstützen.
3. Nutzer tragen durch eigene Rechenleistung zum System bei und fungieren als Miner. Diese Miner verarbeiten die Daten der Spenden und senden sie an die Blockchain.
4. Die Charity Organisation kann auswählen, wofür die Spenden eingesetzt werden.

Vergütung für die Teilnehmer

Topcoder soll die Mitglieder dieser Challenge vergüten. Der Gewinner bekommt zu Beginn eine Zahlung und eine weitere Vergütung, wenn die Phase der Zusammenarbeit „support period“ abgeschlossen ist.

SoftBank übernimmt den technischen Teil des Projekts, während Topcoder sich mit Gestaltungsmöglichkeiten und Design der Plattform auseinandersetzen soll.
Der Prototyp soll bereits von potenziellen Kunden firmenintern getestet werden, erklärt das Unternehmen.
Gewünscht wird des weiteren eine Webapp, basierend auf HTML5 und CSS3, mit der Nutzer Spenden auch von Smartphones einsehen können. Die beiden Unternehmen erhoffen sich von diesen besonderen Transparenzansprüchen, dass sowohl die Organisationen, als auch deren Unterstützer einen besseren Überblick über die Spenden und die Verwendung der Mittel haben.

Man möchte mit der speziellen Fundraising Plattform ebenfalls die enormen Kosten reduzieren, die bei bisherigen Kampagnen durch den Einsatz von externen Systemen bei der Zahlung entstehen. Das System soll vollautomatisch funktionieren, ohne dass es einer ständigen Kontrolle von Mitarbeitern bedarf. Auch dieser Punkt soll große Kosten einsparen.

Der japanische Tech-Gigant ist hat eine erhebliche finanzielle Macht. SoftBank hält große Anteile an der Alibaba Group (37%), der Sprint Corporation (80%) und Yahoo! Japan (35%). Den Fundraising Prototyp möchte man mit zahlreichen Partnerunternehmen testen.

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Quelle: SoftBank to Co-Develop A Decentralized Fund-Raising Platform via newsBTC
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