MIT unterstützt Bitcoin-Kernentwickler mit 900.000 US-Dollar

Gründerfonds

Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat gestern bekannt gegeben, die Arbeit der drei Bitcoin-Kernentwickler mit 900.000 USD zu unterstützen.

Die Finanzspritze stammt aus dem Bitcoin-Developer Fonds der u.a. vom Risikokapitalgeber Fred Wilson und dem LinkedIn Mitgründer Reid Hoffman gestützt wird. An dem Fonds beteiligten sind zudem einzelne Sponsoren, die an einer baldigen Lösung der Blocksize Debatte interessiert sind.

Der Vorsitzende der MIT Digital Currency Initiative (DCI) Brian Forde sagt die geldlichen Mittel seien nur ein Teil der Verantwortung, der sich die Universität der digitalen Währung gegenüber verpflichtet fühlt. Wichtig sei hier auch eine professionelle Plattform von der aus die Entwickler agieren können.

„Wir haben uns dazu entschieden den Fonds weiter auszubauen um Menschen wie Wlad (van der Laan), Cory (Fields) und Gavin (Andresen) bei ihrere wichtigen Arbeit weiter unterstützen zu können.“

Die drei Entwickler arbeiten seit April 2015 in Vollzeit mit der MIT DCI zusammen. Damals hat die Universität ein Media-Lab eingerichtet, was eigens der Erforschung der Blockchain-Technologie dient.
Neben Reid Hoffmann (Mitgründer von Linkedin und PayPal) und Fred Wilson beteiligten sich auch BitFury, Bitmain, Chain, Circle und Nasdaq an der Finanzspritze.

Das Geld wurde von den Investoren als  „frei verwendbares Geschenk“ betitelt. Hiermit wollte die Investorengemeinschaft nochmals bekräftigen, dass sie mit dem Geld keinen Einfluss auf das Entwicklerteam nehmen möchte. Sie betonten zudem, dass sie angesichts der derzeitigen Blocksize Debatte (Core vs Classic) offiziell keine Stellung beziehen.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Michael del Castillo via CoinDesk

Bildquellen

  • Sprout growing on money pile of glass jar bank: © singkham, fotolila