Japans größte Bank entwickelt eigene digitale Währung

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Die Bank of Tokio-Mitsubishi UFJ (MUFG) soll im Zuge der Blockchain-Forschung ihre eigene digitale Währung entwickelt haben: Den „MUFG Coin„.

Dem The Asahi Shimbun Magazin zufolge soll die digitale Währung einen Peer-To-Peer (P2P) Transaktionen und eine mobile Wallet Funktion unterstützen, genauso wie Bitcoin. Nur ohne dabei auf die Bitcoin-Blockchain und dem gigantischen Netzwerk an Miner zu vertrauen.

Die MUFG hat bereits im vergangenen Herbst mit der Forschung begonnen und verfolgte dabei stets das Ziel der Kosteneinsparung für Transaktionsdienste. Im Fokus standen somit P2P Transaktionen und Anwendungen für den internationalen Zahlungsverkehr.

Ein Sprecher der MUFG Tochtergesellschaft BTMU bestätigte die Test bereits gegenüber CoinDesk, wollte aber keine weiteren Details bekannt geben.

Auch die Citi Bank hatte bereits im Juli 2015 ihren eigenen Coin entwickelt. Der CitiCoin war ebenfalls das Ergebnis von Forschungsarbeiten an der Blockchain Technologie.

Interessanterweise kündigte auch die SBI Holding in dieser Woche die Zusammenarbeit mit dem Blockchain Unternehmen Ripple und ein üppiges Investment in die Bitcoin-Börse Kraken an.

Die Mitsubishi UFJ Financial Group ist Mitglied des Blockchain Konsortiums R3CEV. Das Konsortium konnte bereits 42 Banken für sich gewinnen und konzentriert sich zunehmend mehr auch auf Unternehmen außerhalb des Bankensektors.

BTC-Echo
Englische Originalfassung von Pete Rico via CoinDesk
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