Japans Pläne zur Regulierung von Bitcoin als Währung

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Japanische Regulatoren überlegen digitale Währungen wie Bitcoin rechtlich als Zahlungsmittel zu behandeln. Damit würden digitale Währungen in Japan mit konventionellen Währungen wie dem Yen rechtlich gleichgestellt werden.

Das japanische Magazin Nikkei berichtete darüber, dass die japanische Financial Services Agency (FSA) derzeit prüft, ob digitale Währungen alle „Kriterien zur Einstufung als Währung“ erfüllen.

„Digitale Währungen werden bisher als Objekt gesehen und nicht mit ihren besser etablierten Währungen auf gleicher Augenhöhe behandelt.“

„Aus Sicht der FSA müssen digitale Währungen als Tauschmittel für Produkte und Dienstleistungen genutzt werden können. Sie müssen zudem als gesetzliches Zahlungsmittel austauschbar und handelbar sein.“

Sollte die neue Regulierung tatsächlich in Kraft treten, müssen sich die Finanzinstitutionen bei der FSA registrieren um einen Kollaps wie bei der japanischen Bitcoin-Börse Mt Gox im Jahr 2014 vorzubeugen.

Die Neuigkeiten erreichen uns inmitten einer Diskussion, wie japanische Börsen für digitale Währungen mit Hinblick auf gültige Geldwäschegesetzte und der Know-Your-Customer (KYC) Prozedur zukünftig behandelt werden sollen.

Das Magazin Nikkei wies zudem darauf hin, dass die Veränderung vermutlich innerhalb der 190. legislativen Session (Diet) durchgesetzt wird. Die Diet Session läuft vom 04. Juni bis zum 01. Juni 2016. Alle Gesetzesänderungen müssen vor Abschluss der Session beschlossen werden.

BTC-Echo
Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk
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